Für diesen Schlag ist Monica Seles berühmt.
Gerade mal ein halbes Jahr hat es gedauert, bis Konami mit dem Nachfolger zu WTA Tour wieder die Tennis-Courts unsicher macht. Schon nach kurzer Spielzeit wünscht man sich allerdings, die Japaner hätten dem Spiel noch einmal ein halbes Jahr Entwicklungszeit gegönnt. Dabei können sich die drei Spielmodi aufgrund der Vielzahl von Optionen und Herausforderungen durchaus sehen lassen, lediglich einen Trainingsmodus vermisst man schmerzlich. Dieser wäre wegen der verhunzten, trägen Steuerung nämlich dringend notwendig gewesen. Auch wenn man sich daran gewöhnt hat, dass man die Schlagtaste zweimal betätigen muss, ist es oftmals nicht möglich, einen normalen Ball über das Netz zu spielen. In 90% aller Fälle kommt dabei dann ein Mondball heraus, den selbst schlechte Computergegner fast immer problemlos versenken. Grafisch ist das Ganze zumindest einigermaßen okay, einen Schönheitspreis gewinnen die leicht übergewichtig wirkenden Spielerinnen und die unspektakulären Courts aber trotzdem nicht.
