Auch auf dem GBA eine fesselnde Knobelei?
SO GEHT'S: Route zeichnen, Steine drehen, fertig.
Gleich zu Beginn der DS-Ära vereinte Polarium alle Puzzlefreunde vor dem Touchscreen. Knapp ein Jahr später schlägt das einfache und süchtig machende Spielkonzept jetzt auf dem GBA ein! "Aber der hat doch gar keinen Touchscreen!", werden die meisten jetzt denken. Stimmt, trotzdem funktioniert das Konzept auch hier.
Neue Steine braucht das Land
Für alle Neulinge noch mal kurz zur Erklärung: Auf dem Bildschirm seht ihr schwarze und weiße Klötzchen. Mit einem Klick auf die A-Taste markiert ihr mehrere Steine durch eine Route und wendet sie anschließend, sodass sie die Farbe wechseln. Sind alle Steine in einer waagerechten Reihe gleichfarbig, verschwindet diese.
Allerdings habt ihr jeweils nur einen einzigen Versuch, um den kompletten Satz Bausteine abzuräumen, denn die Klötze fallen hier nicht wie bei der DS-Version von oben auf den Bildschirm, sondern ihr bekommt 365 Felder vorgegeben. Dies geschieht ähnlich wie im Puzzle-Modus auf dem DS. Dafür gibt es einige neue Steine: Blockade-Steine, an denen ihr nicht vorbeikommt, Multi-Steine, die wahlweise schwarz oder weiß sind, sowie gestapelte Steine: Verschwindet zum Beispiel der schwarze untere Stein, so fällt der weiße von oben nach. Besonders diese Form sorgt für rauchende Köpfe.
Bitterer Nachgeschmack
Auf den ersten Blick war ich etwas enttäuscht, denn Nintendo hat den Endlos- und Mehr-spielermodus entfernt. Auf den zweiten Blick ist das durchaus sinnvoll, denn die Steuerung mit dem Pad ist langsamer als per Stylus. Dieses Manko versucht Nintendo mit neuen Steinchen zu kompensieren, schafft dies aber nur bedingt. Eine kurzweilige Knobelei, die in der abgespeckten Fassung etwas Spielspaß lassen muss.
