Die besten PS4-Exclusives: Wegen dieser Spiele haben wir uns damals die Konsole gekauft!
Special
Die Katze ist aus dem Sack! Im Rahmen des Playstation-5-Showcase hat Sony endlich alle wichtigen Infos zu seiner Next-Gen-Konsole verraten: Bereits ab dem 19. November können sich Spieler in Europa auf die PS5 stürzen. Damit geht der Lebenszyklus der PS4 nun auch ganz offiziell seinem Ende entgegen. Für uns Grund genug, einmal einen Blick zurück zu werfen und zu schauen, welche tollen Titel uns die Konsole in den vergangenen sieben Jahren so zu bieten hatte!
Haufenweise Teraflops, super schnelle SSDs und futuristische Designs sehen in Marketingpräsentationen zwar gut aus, aber uns Spieler interessiert am Ende eigentlich nur eins: Die Spiele. Sind wir auf das absolute Non-Plus-Ultra in der Optik aus, steht bei uns zu Hause höchstwahrscheinlich ein hochgerüsteter Rechenknecht, der aus den Spielen auch noch die letzten Pixel und Frames herauskitzelt. Trotzdem bleiben PClern in jeder Generation haufenweise Blockbuster verwehrt, da sie exklusiv auf der Konsole erscheinen. Wir blicken in diesem Special deshalb auf zehn Spiele zurück, wegen denen es sich lohnte eine PlayStation 4 anzuschaffen.
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Kleiner Hinweis: Horizon Zero Dawn und Detroit: Become Human waren ebenfalls lange Zeit PS4-exklusiv, sind aber mittlerweile auch auf dem PC erschienen und deshalb nicht in unserer Liste vertreten. Auch das erste Nioh läuft mittlerweile auf Windows-Rechnern und der zweite Teil der Reihe wird von Sony selbst schon nicht mehr als Exklusivspiel gelistet, wodurch eine baldige Ankündigung für den PC wahrscheinlich ist.
Ratchet & Clank
Quelle: Insomniac Games
Nach dem gelungenen Ratchet & Clank für die PS4 wird auch die Playstation 5 mit einem Auftritt des Duos belohnt. Rift Apart hat bisher aber noch keinen konkreten Release.
Passend zum Ratchet-&-Clank-Animationsfilm nahmen sich die Entwickler den allerersten Teil der gefeierten Serie vor und veröffentlichten ihn neu auf der PlayStation 4 (jetzt kaufen ). Herausgekommen ist alles andere als ein schnödes Remaster. Ratchet & Clank basiert zwar auf dem PS2-Spiel von 2002, wurde aber komplett generalüberholt und die Grafik reicht sogar an moderne CGI-Kinofilme im Stil von Pixar heran. Das Abenteuer strotzt nur so vor Abwechslung und Herz und bietet eine tolle Mischung aus alten Jump&Run-Tugenden und modernem Design. Die Entwickler haben sich bei der Geschichte einen netten Kniff überlegt, wodurch die Geschichte des Originals nicht einfach nur nacherzählt wird. Nun ja im Grunde schon, denn sie wird von Serienstar und Super-Dummdödel Captain Qwark erzählt, der sich die Ereignisse dabei so zurecht dreht, dass er in einem bessern Licht dasteht. Eine nette Idee, durch die Fans einen zusätzlichen Anreiz bekommen, diesen tollen Klassiker erneut zu genießen. Ergänzt wird das tolle Hüpf-Spielprinzip durch einen ebenso gelungenen Action-Anteil. Ein wahres Arsenal an Schießprügeln die besonders kreativ umgesetzt sind verleihen dem Spiel ordentlich Charakter. Der Groovitron zwingt Gegner beispielsweise zum Tanzen, wodurch sie für ein paar Sekunden wehrlos sind, während der Pixelizer sie in 8-Bit-Brocken verwandelt, die aussehen, als wären sie gerade einem NES-Spiel entsprungen. Man merkt an allen Ecken und Enden, wie viel Liebe in dieses Abenteuer geflossen ist!
The Last Guardian
Quelle: SIE Japan Studio
Spielerisch ist The Last Guardian vielleicht kein Glanzstück, dafür überzeugt der Titel mit einer tollen Atmosphäre und einer gelungenen Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren.
Nach einer gefühlt endlosen Entwicklungsodyssee, die spätestens 2007 für die PS3 begann, erschien The Last Guardian schließlich Ende 2016 exklusiv für die Playstation 4. Große Erwartungen ruhten auf dem Werk der Macher von Ico und Shadow of the Colossus. Und auch, wenn es spielerisch nur um ein anständiges Rätselspiel mit Platforming-Elementen handelt, so ist es atmosphärisch wieder einmal eine Nummer für sich. Die Beziehung zwischen dem namenlosen Protagonisten, einem kleinen Jungen, und der riesigen Kreatur Trico ist Dreh- und Angelpunkt der Spielerfahrung. Ohne den jeweils anderen können sie nicht überleben und aus ihrem mysteriösen Gefängnis entkommen. Nach und nach wird aus anfänglicher Feindschaft gegenseitiger Respekt und schließlich eine tiefe, innige Freundschaft. Wie kaum einem zweiten Team gelingt es den Entwicklern, mit so wenigen Worten so viel Emotion zu transportieren. Die nie wirklich erklärte, aber gerade deswegen faszinierende Spielwelt trägt ihr Übriges dazu bei, The Last Guardian zu einem Erlebnis zu machen, das man noch lange nach dem Abspann in Erinnerung behält.
Infamous: Second Son
Quelle: Sony
Infamous: Second Son wurde später noch um den Standalone-DLC First Light erweitert. Darin schlüpft ihr in die Rolle von Fetch, einer jungen Frau, die über Neon-Superkräfte verfügt.
Die richtigen Kracher für die PlayStation 4 erschienen erst zur Mitte und gegen Ende des Konsolenzyklus. Infamous: Second Son bewegte aber viele Gamer dazu, sich schon ganz früh die neue Konsole von Sony zu kaufen. Ihr begleitet einen mit Superkräften ausgestatteten rebellischen Tunichtgut dabei, wie er allmählich erwachsen wird und Dinge wie Verantwortungsbewusstsein und Moral erlernt - zumindest wenn ihr dem Pfad des guten Karmas folgt. Wie in den Vorgängern lässt sich die Geschichte auf zwei völlig unterschiedliche Arten erleben. Statt ein selbstloser Streiter für das Recht zu werden, könnt ihr euch auch wie der letzte Drecksack verhalten, morden, prügeln und nur das tun, was euch selbst nützt. Passanten reagieren auf euren Ruf, ihr erhaltet je nach Gesinnung spezielle Fähigkeiten, Missionen und Zwischensequenzen unterscheiden sich und euer Aussehen passt sich eurem Karma an. Grund genug also zwei Spieldurchgänge zu starten.
Jeder davon ist aber mit bombastischer Superhelden-Action gefüllt. Ihr katapultiert euch in die Luft, schlagt in einer Explosion auf dem Boden auf, ruft fremde Wesen herbei, die euren Feinden zusetzen, oder ihr äschert mit einer Neon-Explosion ganze Straßenblöcke ein. Das klingt zwar ziemlich abgehoben, doch die authentischen Figuren mit ihren ganz irdischen Problemen, bringen das Spiel wieder auf den Boden zurück. Chaotisch und wunderschön - Infamous: Second Son bedient sich bei den Tugenden seiner guten Vorgänger und liefert ein in allen Punkten besseres Spielerlebnis.
Bloodborne
Quelle: Sony
Wie es sich für ein Spiel von From Software gehört, ist Bloodborne natürlich bockschwer. Wer schnell das Handtuch wirft, ist hier an der falschen Adresse.
Bloodborne, das ist wie Dark Souls, nur mit mehr Lovecraft: Für Fans von From Software führt kein Weg an der PS4 vorbei, denn das düstere Action-Rollenspiel ist exklusiv auf Sonys Konsole erhältlich. Ähnlich wie in der Souls-Reihe legt ihr euch mit allerlei grausigen Gegnern an, schließt euch mit anderen Spielern zusammen oder überfallt sie, um deren Blutechos zu rauben. In Bloodborne geht es flotter zu als bei seinen Souls-Geschwistern, verlorene Lebensenergie kann etwa mit einem präzisen Konter regeneriert werden. Ansonsten brilliert das Spiel beim Level-Design, in Sachen Kampfsystem und was die bedrückende Atmosphäre sowie indirekt erzählte Story betrifft. Die zufallsgenerierten unterirdischen Dungeons locken auch heute noch Abenteurergemeinden an, die als selbsternannte Gruftwächter versuchen, dem Spiel die letzten Geheimnisse zu entreißen. Und bis heute entdecken sie Neues! Abgerundet wird Bloodborne von der hervorragenden Erweiterung The Old Hunters, in der ihr in die Vergangenheit reist und Schreckliches aufdeckt. In der Game of the Year-Edition ist der DLC bereits enthalten. Trotz seiner immensen Beliebtheit gibt es bislang keine Informationen zu einer Fortsetzung von Bloodborne - aber abseits der technischen Aspekte gibt es auch wenig, was man an diesem Action-RPG verbessern könnte.
Days Gone
Quelle: PC Games
Zu Release hatte Days Gone ein paar technische Schwierigkeiten. Davon sollten sich PS4-Besitzer aber keinesfalls abschrecken lassen!
Knapp 2 Jahre nachdem die Welt wie wir sie kennen unterging, übernehmen wir in Days Gone die Kontrolle von Deacon St. John. Der volltätowierte Rocker war früher Mechaniker und Mitglied eines berüchtigten Motorrad-Clubs. Dann kam jedoch die Freaker-Apokalypse, eine Infektion, die Menschen zu Zombie-ähnlichen Wesen mutieren lässt. Days Gone geht im Gameplay keine Experimente ein. Es ist ein typisches modernes Open-World-Action-Spiel mit RPG-Elementen. Und das ist absolut nichts schlechtes, denn Days Gone setzt alle Gameplay-Mechaniken kompetent um. Später zieht der Titel sogar noch richtig an. Denn neben Lager-Infiltrationen gesellen sich auch Verfolgungsjagden auf dem Motorrad, oder auch lineare, geskriptete Abschnitte der Open World hinzu. Das wird alles gut durchgemischt und sorgt für viel Abwechslung und Spaß. Die Gefechte sind ziemlich cool, da sämtliche Waffen ordentlich Wumms haben und auch die Sounds zu den verschiedenen Schießeisen wunderbar wuchtig daherkommen. Das Trefferfeedback ist heftig und passend zum unerbittlichen Setting des Spiels. Das besondere Feature im Spiel ist aber wohl der Kampf gegen riesige Freaker-Horden. Hunderte der Biester machen gleichzeitig Jagd auf den Spieler, fauchen, schreien und greifen nach uns. Nach einem geglückten Kampf gegen eine solche Horde, der nur glückt wenn man sich zuvor einen guten Plan zurechtlegt, fühlt man sich aber richtig geil. Days Gone ist für alle Zombie-Fans ein Muss!
Ghost of Tsushima
Quelle: Sucker Punch
Ghost of Tsushima ist ein echter Augenschmaus. Vor allem die japanische Natur haben die Entwickler von Sucker Punch richtig gut eingefangen.
Das letzte große Exklusivspiel für die PlayStation 4 ist auch eines der Besten. Ghost of Tsushima erzählt die wenig bekannte Geschichte der Mongoleninvasion auf der Insel Tsushima. Ihr spielt Jin Sakai, einen der letzten Überlebenden des gewaltigen Gemetzels mit dem das Spiel beginnt. Fortan schlagt ihr euch mit wenigen Verbündeten durch besetzte Gebiete und erwehrt euch den Mongolen entweder - entsprechend dem Samurai-Kodex - im ehrenhaften Kampf, oder ihr bringt eure Widersacher lautlos um die Ecke. Hierfür stehen euch allerhand hinterhältigen Hilfsmitteln zur Verfügung. Rauchbomben, versteckte Wurfmesser, oder sogar Gift, Jins Methoden werden im Verlauf des Spiels immer verschlagener und so muss er sich mit dem Dilemma beschäftigen, sich zwischen der Ehre eines Samurai und der Befreiung seiner Heimat zu entscheiden. Die Insel Tsushima ist wunderschön gestaltet und lädt dazu ein, stundenlang einfach nur durch die Gegend zu ziehen und die virtuelle Natur zu genießen. Die komplette Vielfalt Japans vereint sich, auf der in der Realität eigentlich komplett bewaldeten Insel, in Form von blutroten Spinnenlilienfeldern, goldenen Hainen und authentisch gestalteten Dörfern. Zahlreiche Nebenbeschäftigungen wie das Schreiben von Haikus, der Besuch von alten Schreinen und die Suche nach legendären Gegenständen, lässt ganz vergessen, dass man ja eigentlich die Besatzer vertreiben muss. Das macht aber tatsächlich am meisten Spaß, denn das Kampfsystem ist aller erste Sahne. Ghost of Tsushima ist nicht nur für Fans von alten Samurai-Filmen ein Muss!
God of War
Quelle: pcgames.de
Manche Dinge ändern sich nie: Auch im God-of-War-Reboot von 2018 muss Kratos gegen riesige, scheinbar übermächtige Viecher ran.
Seit 2005 metzelt sich der grimmige Götterschlächter Kratos durch die hellenische Mythologie und löschte von God of War 1 bis 3 ein ganzes Pantheon aus. Nachdem alle einstigen Widersacher um die Ecke gebracht wurden, zieht es den grantigen Griechen in den hohen Norden. Dort gründet er eine Familie, wird aber von den Göttern einfach nicht in Ruhe gelassen. God of War aus dem Jahr 2018 bricht mit vielen Tugenden der Vorgängern und das ist gut so. Die wunderschöne Spielwelt und die toll gestalteten Details, lassen einen tief in die nordische Götterwelt eintauchen. Das sehr eingängige Kampfsystem mit taktischer Tiefe, tröstet selbst Fans der Hack-&-Slay-Vorgänger und begeistert alle, die mit dem alten Kampfsystem nichts mehr anfangen konnten. Dazu erzählt das Spiel eine super inszenierte und wendungsreiche Geschichte, die mit emotionaler Tiefe und authentischen Charakteren punkten kann. Das ist ein Novum für die Reihe, die sonst immer sehr brachial und klischeebeladen daher kam. Ansonsten sieht das Spiel einfach nur fantastisch aus. Knackscharfe Texturen und butterweiche Animationen lassen das Herz eines jeden Grafikenthusiasten höher schlagen. God of War macht zwar nicht viel Neues, verbindet aber viele Gameplay-Innovationen der letzten Jahre und schleift sie zur Perfektion.
The Last of Us Part II
Quelle: Naughty Dog/Sony
The Last of Us Part 2 hatte unter eingefleischten Fans keinen allzu leichten Stand. Allein wegen der herausragenden Inszenierung ist das Action-Adventure aber einen Blick wert!
Etwa vier Jahre nach den Geschehnissen aus dem ersten Teil, spielen wir in The Last of Us: Part 2 die nun 19-jährige Ellie. Die postapokalyptische Spielwelt ist natürlich immer noch gefährlich. Der mutierte Cordyceps-Pilz hat mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in blutrünstige Monster verwandelt und überall streifen Plünderer und Banden durch die Gegend. Die Story des umstrittenen Spiels wird viele Fans überraschen und schockieren. Einige vielleicht sogar abschrecken, denn Naughty Dog traut und mutet den Spielern viel zu. Dabei brechen die Entwickler mit über die Jahre verfestigten Konventionen und machen sich die Eigenheiten in der Erzählform von Videospielen zu Nutze. Noch weniger als sein Vorgänger ist The Last of Us 2 ein Action-Adventure für Zwischendurch. Der 18er-USK-Stempel bezieht sich hier nicht nur auf die ebenfalls vorhandene extreme Gewaltdarstellung, sondern auch auf Themen die man nur mit einem erwachsenen Geist richtig reflektieren kann. Nebenbei sieht das Spiel einfach verdammt gut aus und bietet eine toll gestaltete Welt. Seattle ist durchaus lebendig, denn in den Ruinen der Stadt sind nicht nur allerhand Infizierte unterwegs, es tobt auch ein Krieg zwischen zwei Fraktionen. The Last of Us Part 2 ist auf keinen Fall ein Spiel für Jeden. Um ein Medium langfristig weiter zu bringen, braucht es aber immer wieder mutige Ansätze und dann gerne in einer dermaßen auf Hochglanz polierten Form.
Marvel's Spider-Man
Quelle: Insomniac Games
Marvel's Spider-Man zeichnete sich vor allem durch seine gelungene Netzschuss- und Schwungmechaniken aus.
Das wichtigste in einem Spider-Man-Spiel ist es, das Schwingen zwischen den Häuserschluchten des virtuellen Manhattans spaßig zu gestalten. Und das gelingt Marvel's Spider-Man, welches in einer erweiterten Fassung auch für die PlayStation 5 erscheint, auf ganzer Linie. Durch den Druck auf den rechten Schulterknopf, sucht sich unser Spinnenfaden automatisch einen Befestigungspunkt. Halten wir den Knopf gedrückt, wird automatisch der Parcours aktiviert, heißt also, wir können können an Wänden nach oben laufen. Später kommen noch weitere Fähigkeiten hinzu, wodurch die Fortbewegung sogar noch spaßiger wird. Manhattan ist sehr detailliert gestaltet und weit mehr als nur ein Spielplatz zum darin herum schwingen. Wir können einen ganzen Haufen an Collectibles sammeln, während wir durch die Stadt navigieren. Eine tiefgründige Geschichte erzählt Spider-Man nicht, präsentiert aber abwechslungsreiche und manchmal sogar emotionale Blockbuster-Unterhaltung. Die vielen verschiedenen Figuren aus dem Marvel-Universum werden ihren Vorlagen mehr als gerecht. Hinzu kommt der sehr gut umgesetzte, typische Spider-Man-Humor, bei dem der Wandkrabbler jede Situation mit einem flotten Spruch kommentiert, wodurch beim Schwingen durch die Stadt unterhaltsame Selbstgespräche entstehen. Überraschenderweise zünden die eingestreuten Witze auch noch ziemlich häufig. Spider-Man ist tatsächlich richtig lustig! Marvel's Spider-Man ist somit nicht nur eines der besten PS4-Exklusivspiele, sondern auch das derzeit beste Spiel im Marvel-Universum.
Uncharted 4: A Thief's End
Quelle: Naughty Dog
Uncharted 4 bietet noch mehr spielerische Freiheit als seine Vorgänger. Das Madagaskar-Level könnt ihr vollkommen eigenständig im Jeep erkunden.
Mit der Uncharted-Trilogie hatte sich das Studio Naughty Dog bereits ein Denkmal gesetzt. Wäre Uncharted 4: A Thief's End also "nur" gut und ein Anhängsel zur eigentlich abgeschlossenen Handlung gewesen, dann hätte das auch schon gereicht. Stattdessen aber ging das Team in die Vollen und lieferte ein Abenteuer ab, welches nicht nur mit zu den besten PS4-Spielen zählt, sondern von vielen Fans auch als der Höhepunkt der Uncharted-Reihe angesehen wird. Die Geschichte rund um einen älteren, aber nur bedingt weiseren Nathan Drake versprüht so viel Indiana-Jones-Flair wie eh und je und mehr noch als zuvor überzeugen die Figuren durch ihre facettenreich gezeichneten Charaktere. Spielerisch wurde das Grundprinzip aus Klettern, Ballern und Erforschen nicht drastisch verändert, aber in allen Belangen verbessert. Die Levels sind weitläufiger als jemals zuvor und erlauben oftmals verschiedene Routen, anstatt Gegnerwellen gibt es schlau platzierte Feinde und deutlich dynamischere Gefechte und neue Spielelemente wie der Enterhaken oder Sequenzen, in denen wir mit Jeeps auf offenen Maps unterwegs sind, sorgen für Auflockerung.
Und diese Grafik! Kaum jemand weiß so gut wie Naughty Dog, wie man fantastische Bilder aus der PS4 herauskitzelt. Man kombiniere dies mit dem ebenso beeindruckenden Soundtrack und der Präsentation, die einem Kino-Blockbuster in wenig nachsteht, und das Sony-Meisterwerk ist fertig. Weil in Uncharted 4 die Einzelteile noch besser ineinandergreifen als im ebenfalls sehr guten Spin-off Uncharted: The Lost Legacy, haben wir dem vierten Teil den Vorzug gegeben. Übrigens: Wer will, kann in Uncharted 4 auch im kompetitiven Multiplayer ran. Der ist ganz nett, schlussendlich aber nicht der Rede wert. Nun ja, niemand ist perfekt.
Wegen welchem Spiel habt ihr euch damals eine PlayStation 4 gekauft? Schreibt es uns gerne in den Kommentarbereich! Für Neuigkeiten rund um die Playstation 5, schaut auch gerne mal auf unserer Themenseite zu Sonys Next-Gen-Konsole vorbei!
