Soundtracks sind für den Spielspaß enorm wichtig. Oft ist die Musikauswahl sogar der entscheidende Faktor für die Spielatmosphäre! Beste Beispiele hierfür sind die Meisterwerke der Silent-Hill- und Final-Fantasy-Serien - doch es giht noch andere, die ihr kennen und hören solltet. Wir haben die schönsten Exemplare für euch zusammengetragen.
Viele von euch werden sich bestimmt noch erinnern: Bis Mitte der 80er-Jahre war die Gewäuschkulisse in Spieleneher blechernes Gedudel, das bereits nach kurzer Zeit echt nerven konnte Das änderte sich erst, als 1985 ein talentierter, englischer Computer-Spezialist namens Rob Hubbard die Gamer mit piepsigen, aber eingängigen Kompositionen verwöhnte. Seine bekanntesten Werke sind die Titel-Stücke von Commando (1985), International Karate (1986) und Skate or Die (1987) – Hubbard wurde schnell zur Kultfigur. Mit der Musik von Giana Sisters (1987) setzte sich der deutsche Komponist Chris Hülsbeck ebenfalls ein Denkmal in der Videospielgeschichte.
Danach entwickelte sich das Thema Musik in Spielen rasant weiter. Aus den Einmannproduktionen wurden schnell orchestrale Großprojekte. In manchen Fällen war ein Spielsoundtrack für eine Band sogar das Sprungbrett zu einer großen Karriere. So wie etwa bei der Rock-Gruppe Lost Prophets, die durch ihren Beitrag für Need for Speed: Underground 2 (2004) durch Mund-zu-Mund-Propaganda schnell weit über die Spielszene hinaus bekannt wurde. Heute sind Soundtracks ein geläufiges Mittel der Entwickler, um eine entsprechende Atmosphäre zu erzeugen. Gerade Stücke, die eher unbewusst war genommen werden, versetzen den Hörer in die von den Machern gewünschte Stimmung. Ein Beispiel hierfür ist die beklemmende Musik von Silent Hill 2, die durch tiefe Töne und unterschwellige Geräusche für Gänsehaut sorgt. In der Bildergalerie findet ihr viele Beispiele von Titeln mit besonders auffälligen Soundtracks. Viel Spaß!
