Meilensteine der Rennwagen in Spielen: Von Pixelkarren bis zu Hochglanz-Boliden

Special David Martin Volker Raab
So sieht die verheißungsvolle Zukunft aus, die mit Pole Position im Jahre 1982 begonnen hat: Project Cars, der fotorealistische Renn-Titel von Slightly Mad Studios, soll im November dieses Jahres erscheinen - wir freuen uns drauf!
Quelle: Slightly Mad

​Seit rund 30 Jahren können sich Rennsport-Fans hinter das Steuer virtueller Boliden setzen und verschiedenste Strecken und Herausforderungen bewältigen. Wir haben in unserem Video-Special die Historie der Gaming-Wagen genauer unter die Lupe genommen und den Weg vom ersten F1-Boliden in Pole Position aus dem Jahre 1982 bis hin zum scheinbar perfekten und fotorealistischen Project Cars, das im November 2014 erscheinen soll.

Schon als Henry Ford der Menschheit rund um 1900 mit seinem berühmten Modell T ein "bezahlbares" Auto baute, wurde nicht nur der Wunsch nach dem Besitz eines Fahrzeuges, sondern auch gleichzeitig die Rennlust geweckt. Es dauerte dann doch noch einige Jahre beziehungsweise Jahrzehnte, bis auch auf Bildschirmen und zu Hause die Sehnsucht nach Geschwindigkeitsrausch und Wettkampf auf dem Asphalt gestillt werden konnte. Waren anfangs noch recht verpixelte Formel 1-Modelle wie bei Pole Position 1982 zu sehen, veränderten sich die Renn-Boliden in den Videospielen genauso schnell wie ihre realen Vorbilder.

Bereits 1993 erschien mit Ridge Racer der erste "richtige" Arcade-Racer, der durch damals atemberaubende und neuartige Grafik eine riesige Fan-Gemeinde in den Bann zog. Neben typischen Rennspielen entwickelten sich auch Ableger, wie der Fun-Racer Bleifuss (1995) oder das Rallye-Genre prägende Colin McRae Rally im Jahr 1998. Während sich in den Anfangsjahren besonders die Grafik veränderte, kamen nun mit Lizenzen und realistischer Fahrphysik weitere Elemente hinzu. In Sachen Tuning ist besonders Need for Speed: Underground erwähnenswert, da Spieler das Gefühl aus der etwa zeitgleich erschienen Film-Serie "The Fast and the Furious", illegale Rennen und unbegrenztes Tuning betreiben zu können, nachempfinden konnten.

Da die Grafik in Rennspielen stetig verbessert wird und auch die Fahrphysik der Realität sehr nahe gekommen ist, lässt sich also ein freudiger Blick in die Zukunft werfen: Sowohl das durch Crowdfunding finanzierte Next Car Game, das durch sein unvergleichliches Schadensmodell besticht, als auch das fotorealistische Project Cars, das durch seine Vorab-Bilder und –Tests eine riesige Fan-Schar generiert hat, könnten das Renn-Genre revolutionieren. Was waren für euch die entscheidenden Meilensteine der Rennspiel-Geschichte? Auf welches Auto habt ihr euch immer am meisten gefreut? Hinterlasst uns doch einfach einen Kommentar am Ende dieser News, welches Rennspiel beziehungsweise –Auto für euch die Geschichte mit verändert hat.

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