PCG Garage: Darum entscheidet dynamisches Wetter im Sim-Racing über Sieg und Niederlage
Special
In der neuen Folge der PCG Garage erklärt Redakteur Michi, welche Besonderheiten im Sim-Racing auftreten, sobald der Himmel seine Schleusen öffnet. Bei Regen und Schnee herrscht schließlich erhöhte Crashgefahr!
Die Blicke gehen in den Himmel, dunkle Wolken ziehen auf - und alle wissen: Das komplette Rennen kann jetzt auf den Kopf gestellt werden. Wechselhaftes Wetter ist sowohl in der Realität als auch im Sim-Racing für viele Piloten Fluch oder Segen. Zum einen besteht eine Chance, durch richtige Entscheidungen und besonderen Skill nach vorne gespült zu werden, zum anderen sorgen rutschige Verhältnisse für eine Portion Extra-Risiko. Der sicher geglaubte Sieg kann durch einen Fehler ganz plötzlich in weite Ferne rücken.
In vielen Rennspielen gibt's variable Witterungsbedingungen schon lange. Doch die fortschreitende Technik eröffnet regelmäßig neue Möglichkeiten, Regen realitätsgetreu zu integrieren. Ich denke da an die Regenlinie, schlechte Sicht durch Gischt und natürlich Aquaplaning. Heute dreht sich in der PCG Garage alles um die besondere Herausforderung durch Regen und Schnee im virtuellen Cockpit. Nach den News aus der Sim-Racing-Szene geht es los, spannt schon einmal die Regenschirme auf!
In diesem Artikel
Update 0.6 in Assetto Corsa Evo
Seit dem großen Update 0.5 mit etlichen neuen Fahrzeugen und den Stecken Paul Ricard sowie Watkins Glen ist in Assetto Corsa EVO wieder ein wenig Ruhe eingekehrt. Nach wie vor erholt sich die Sim von einem schleppenden Release und Fans warten weiter auf die offene Spielwelt rund um die Nürburgring Nordschleife.
Zunächst rollen die Entwickler aber den Teppich für Update 0.6 aus. Nach und nach werden Teaser zu den kommenden Autos veröffentlicht und darunter mischen sich echte Klassiker wie der Lamborghini Countach, der Ford Mustang GT3 und der Ferrari 288 GTO. Auch der nächste Kurs steht schon fest: Mit dem neuen Patch geht es auf die legendären Betonplatten des Sebring International Raceway in Florida.
Verstappen Sim Racing geht an den Start
Was Max Verstappen zwischen den Formel-1-Wochenenden in seiner Freizeit macht, weiß man bereits: Entweder er nimmt an den Läufen der NLS in einem Mercedes-GT3 teil und gewinnt diese, oder er setzt sich kurzerhand ans virtuelle Lenkrad und dreht in iRacing seine Runden. Um sein Hobby Sim-Racing noch populärer zu machen, hat der viermalige F1-Weltmeister nun das bestehende Team Redline in Verstappen Sim Racing umbenannt.
Aus einem veröffentlichten Statement geht hervor, dass Verstappen weiterhin auf der Suche nach Talenten ist, die den Sprung in den echten Motorsport schaffen können. Mit Chris Lulham hat er schließlich bereits einen Fahrer aus dem Sim Racing auf die große Bühne Nürburgring Nordschleife gebracht. Mit der Team-Umbenennung ist ein weiterer Schritt für die Talentförderung gemacht.
Quelle: Electronic Arts
Neben seiner Karriere als Formel-1-Fahrer stehen Max Verstappen alle Türen offen. Eventuell startet er in nächster Zeit wieder selbst vermehrt im Sim-Racing durch.
Es geht voran bei Project Motor Racing
Bei Project Motor Racing gibt es seit Anfang April das größte Update seit Release. Mit dem Patch 2.0 schaffen es nach verkorkstem Release etliche Verbesserung in die Simulation. Unter anderem wurden die Benutzeroberfläche angepasst, neue Reifen- und Physik-Modelle integriert und der Karrieremodus überarbeitet. Durch eine verbesserte Performance soll das gesamte Rennerlebnis außerdem den Ansprüchen der Sim-Racer gerechter werden.
Noch dazu steht ab sofort eine äußerst beliebte Fahrzeugklasse mit neun neuen Autos zur Verfügung. Das Japanese GT500 Pack bringt nicht nur die moderne Super-GT-Kategorie, sondern auch klassische Tourenwagen aus Japan auf die Strecken in PMR. So langsam erholt sich die Simulation also von ihrem Fehlstart zur Veröffentlichung.
Wenn ihr euch außerdem einen Rennwagen von LEGO Technic ins Regal stellen wollt, haben wir hier für euch drei neue Modelle:
Bugatti Chiron Pur Sport Hypercar (Technic #42222)
1966 Ford GT40 MKII Rennwagen (Technic #42223)
Porsche 911 GT3 R REXY AO Racing Rennwagen (Technic #42224)
Während Bugatti und Ford zwischen 770 und 800 Teilen liegen, müsst ihr für den Porsche 911 GT3 schon über 1300 Teile zusammensetzen. Von jung bis alt kommen dabei alle auf ihre Kosten. Auf Seite 2 geht es weiter mit der Folge über dynamische Wettersysteme im Sim-Racing. Ich starte dabei mit einem Einblick in die Vergangenheit der Formel 1.
