In Overwatch 2 wird das Balancing von Blizzard umgekrempelt. Das hat massive Auswirkungen für alle DPS-Spieler. Ein globaler Buff für Schadenshelden verändert das Meta dabei ziemlich stark ab Saison 17.
Blizzard stellt das Balancing von Overwatch 2 erneut auf den Prüfstand, wobei es dieses Mal das Spielsystem im Kern trifft. Kurz vor Start von Saison 17 bekommen alle Schadenshelden einen Buff, der sich direkt auf das Gameplay auswirken dürfte. Neben individuellen Heldenanpassungen verändert sich auch die Spielmechanik selbst. Damit nimmt das Team gezielt Einfluss auf das Kräfteverhältnis zwischen den Rollen.
Die Änderungen betreffen vor allem die passive Selbstheilungsreduktion der DPS-Helden. Der Wert steigt von bisher 25 auf 30 Prozent. Gleichzeitig verlängert sich der Timer für die automatische Trefferpunkt-Regeneration nach erhaltenem Schaden von 5 auf 6 Sekunden. Damit will Blizzard nach eigenen Aussagen den Schadensoutput spürbarer machen und die Effektivität von Heilung im Matchverlauf bewusst begrenzen. Das wiederum soll die Roll der DpS-Helden über Umwege stärken und sie in den Kämfen wichtiger machen.
So entsteht Balance in Overwatch 2
Die Entscheidung für diese systemweiten Änderungen stützt sich laut Blizzard nicht nur auf nackte Zahlen. Zwar analysiert das Hero-Design-Team regelmäßig die Auswahl- und Siegesraten, doch ebenso fließt das Stimmungsbild der Community in die Planung ein. Besonders auffällige Helden wie Freja (erst eingeführt in Saison 15) zeigen, wie schnell ein Balancing kippen kann. Anfangs wurde sie noch unterschätzt, dann aber gebufft. Später häuften sich dann wiederum die Beschwerden über ihre Dominanz in der Luft. Blizzard reagierte und brachte ihr weniger Mobilität, längere Nachladezeiten und eine reduzierte Dominanz.
Auch Helden wie Sombra stehen derzeit auf der internen Watchlist, weil ihre Ausschlussraten auffällig hoch sind. Konkrete Anpassungen wurden noch nicht von Blizzard angekündigt, doch das Entwicklerteam betont, dass solche Fälle intensiv geprüft werden. Das Unternehmen macht klar, dass Balance kein Zustand ist, sondern ein Prozess. Dieser richtet sich demnach nicht nur nach Zahlen, sondern auch nach Gefühl.
Bastion wird kleiner und Meta wird größer
Neben den globalen Anpassungen bringt Saison 17 in Overwatch 2 (jetzt kaufen 39,99 € ) auch einige individuelle Änderungen. Besonders auffällig ist, dass Bastion um 10 Prozent verkleinert wird. Sein massives Modell machte ihn bislang zur leichten Zielscheibe, obwohl er eine hohe Rüstung hat. Mit dem kleineren Hitbox-Modell will Blizzard den ikonischen Schadenshelden wieder konkurrenzfähiger machen.
Zudem erhalten auch Junker Queen, Pharah und Lifeweaver kleinere Überarbeitungen. Vor allem beim Befehlsruf der Queen soll der Fokus künftig stärker auf den Bonustrefferpunkten für Verbündete liegen. Auch hier ist die Botschaft von Blizzard recht deutlich. Das Balancing wird nicht mehr nur punktuell, sondern auf allen Ebenen neu gedacht. Mit den neuen Änderungen für Overwatch 2 geht Blizzard damit schon mal einen Schritt in Richtung aggressiveres und temporeicheres Gameplay.
Quelle: Blizzard.com
