Need For Speed: Most Wanted

Test

Mit mehr Hardware-Power und Edeloptik endlich auf Hitkurs!

Das ist keine Zwischensequenz, sondern Spielgrafik! Quelle: EA Das ist keine Zwischensequenz, sondern Spielgrafik! In den letzten Wochen drehte sich in unserer Redaktion natürlich alles um die neue Microsoft-Konsole. Nachdem wir schon viel Zeit mit der Xbox-Variante von NfS Most Wanted verbracht haben, waren wir besonders auf das Xbox-360-Debüt der erfolgreichen Rennserie gespannt.

Der einzige nennenswerte Unterschied ist die etwas trägere Steuerung der Fahrzeuge. Abgesehen davon ist aber praktisch alles beim Alten geblieben. Als Neuankömmling in der Stadt Rockport wird man vom Raser-König übers Ohr gehauen und verliert infolgedessen sein bestes Stück: einen hochgetunten, sündhaft teuren BMW M3 GTR.

Um die Karre zurückzuholen, muss man sich erst einmal Respekt in der illegalen Rennszene verschaffen - und zwar in bekannten Spielmodi: Rundkurs-, Sprint- und Drag-Rennen sowie Knockout-Races. Zudem muss man sich diesmal mit dem Gesetz anlegen: Straßensperren durchbrechen, Nagelbrettern ausweichen und die Polizisten abschütteln ist bei den spannenden Hochgeschwindigkeitsverfolgungsjagden an der Tagesordnung.

Die frei befahrbare Stadt ist in drei Gebiete unterteilt, die sich deutlich von-einander unterscheiden. Zunächst fährt man die Rennen in Wohngebieten, schaltet dann das Industriegebiet frei und beendet seine Karriere in der Innenstadt.

Gigantische Optik mit kleinen Rucklern

Ärger mit den Cops verbessert unseren Ruf in der Raserszene. Quelle: EA Ärger mit den Cops verbessert unseren Ruf in der Raserszene. Schon beim ersten Rennen wird klar, dass sich der Titel grafisch extrem von den alten Konsolen abhebt und dem Begriff "Next Generation" gerecht wird. Die Texturen sind scharf, Objekte wie Bäume werfen realistische Schatten und werden obendrein detailliert dargestellt. Noch dazu spiegeln sich die Umgebung und sogar das Blaulicht der Polizei im Lack der Fahrzeuge.

Bei regnerischem Wetter sind auch auf der Straße Spiegeleffekte zu sehen. Mit eindrucksvollen Verschwimmeffekten wird nicht gespart, was auch dem Geschwindigkeitsgefühl zugute kommt. Das Spiel sieht bei einer Auflösung von 720p zwar richtig gut aus, dafür kommt es permanent zu Ruckeleinlagen.

Schließt man die Konsole jedoch an einen normalen Fernseher an, bekommt man eine tolle Framerate, ebenfalls mit zu verschmerzenden Slowdowns, geboten. Allerdings läuft das Spiel dann auch auf einer niedrigeren Auflösung und sieht bei weitem nicht so gut aus wie auf den abgedruckten Bildern (Auflösung 720p). Damit ist das neue Need for Speed auf der 360 zwar deutlich besser und schöner als auf der Xbox, aber leider nicht der Überflieger, auf den Racing-Fans gehofft haben.

Bildergalerie

Wertung zu Need For Speed: Most Wanted (X360)

Wertung:

85 /10
Pro & Contra
Frei befahrbare StadtGutes FahrverhaltenSpannende Verfolgungsjagden
Ruckelnde Darstellung
Fazit

Wem die Ruckeleinlagen nichts ausmachen, der dürfte mit diesem klasse Racer viel Spaß haben.

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