Neuzugang Gary Payton baut das Spiel der Lakers auf.
Eins gleich vorweg: auch im dritten Anlauf gelingt es den Microsoft-Basketballern nicht, die qualitative Lücke zu den Konkurrenten NBA Live 2004 und ESPN NBA Basketball zu schließen. Dies liegt zum einen an der begrenzten Auswahl von Spielmodi. So sucht man beispielsweise vergebens einen Streetball-Modus. Dieser gehört bei den Mitbewerbern mittlerweise zum Standard. Die größeren Macken offenbaren sich aber auf dem Parkett, nachdem der Ball ins Spiel gebracht wurde. Als Erstes fällt hier die träge Steuerung auf. Man hat irgendwie immer das Gefühl, dass die NBA-Athleten mit nerviger Zeitverzögerung reagieren. Selbst Fastbreaks laufen fast schon im gemütlichen Tempo ab. Animationen hat man woanders ebenfalls schon bessere gesehen. Die detaillierten Spielermodelle sind hingegen gut gelungen. Großer Pluspunkt des Titels ist die Tatsache, dass man via Xbox Live weltweit gegen andere Spieler antreten kann und nicht auf einen bestimmten Kontinent beschränkt ist wie bei ESPN NBA Basketball. Bei Onlineduellen muss man dann aber mit diversen Ruckeleinlagen leben. Insgesamt kein schlechtes NBA-Spiel, allerdings hat die Konkurrenz aus dem Haus Electronic Arts und Sega in fast allen Belangen die Nase vorn.
