Diesen Gegner holen wir gleich vom Himmel.
Monster-Trucks - wer liebt sie nicht? Wer so was fährt, den stören Spritpreise eh nicht weiter, er hat nie Probleme mit der Parkplatzsuche, und sitzt er erstmal am Steuer eines dieser Riesen, sind auch die ganzen Komplexe schnell vergessen. Was könnte man alleine daraus für geniale Spiele zum Abreagieren nach Feierabend schaffen. Doch Ubi Soft erschien das alles aus irgendeinem unerfindlichen Grund noch nicht aufregend genug, und so fahren die lizenzierten Monster Trucks bei Maximum Destruction nicht über Dutzende von Schrottautos hinweg um die Wette. Stattdessen entpuppt sich der Titel als plumper Twisted-Metal-Nachahmer, bei dem sich die Teilnehmer mit allerlei Waffen wie Maschinengewehren, Elektroschockern, Flammen- oder gar Raketenwerfern beharken. Dies geschieht entweder in Einzel-Wettkämpfen oder gleich im Saison-Modus, wo zwischendurch neue Fahrzeugteile gekauft werden können. Oder eher "müssen", denn ist das Ergebnis aufgrund eines schwächelnden Trucks mal nicht gut genug, dürfen Sie die Saison gleich wieder von vorne beginnen. Es gibt drei Arten von Matches: Beim Death Match gewinnt ganz einfach der Truck, der als letzter übrig bleibt, bei Cash Grab müssen Sie spezielle Geld-Extras einsammeln, und bei Points geht's einfach um die höchste Punktzahl, die Sie durch zerstörerische Aktionen und ebenfalls durch die Cash-Extras erzielen. Einige substanzarme Minispiele verdeutlichen, dass die Ansätze von Monster Jam wohl auch zu einem normalen Rennspiel geformt keinen besseren Eindruck gemacht hätten. Immerhin sehen die Trucks selbst recht gut aus, was man von der Umgebung nicht behaupten kann. Die derben Ruckeleinlagen in manchen Levels (im Splitscreen noch schlimmer) sind daher unverständlich.
Bildergalerie: Monster Jam: Maximum Destruction
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