Minority Report - Everybody Runs

Test

Günstig positionierte Scheiben laden zum Durchschmeißen ein. Günstig positionierte Scheiben laden zum Durchschmeißen ein. Minority Report ist eine Filmumsetzung des gleichnamigen Blockbusters von Steven Spielberg. Während dieser mit schönen Spezialeffekten und Tom Cruise protzen konnte, muss das Spiel auf eine originalgetreue Umsetzung des Beaus verzichten. Die Effekte sind zwar auch im Spiel ansehnlich, können aber über die triste Umgebungsgrafik nicht hinwegtäuschen. Spielerisch geht Treyarch (Spiderman) ähnliche Wege wie seinerzeit Mucky Foot mit der Actiongurke Blade II. Simple und kurze Levels haben in erster Linie platte Kämpfe gegen dumme Gegner zu bieten. Minority Report hält sich dichter an der Filmvorlage und so gestaltet sich das Leveldesign abwechslungsreicher, als beim Auftritt des Vampirkillers. John Anderton verfügt über ein stattliches Arsenal an Schlägen und Tritten, das nach und nach aufgestockt wird. Auf dem so genannten Schwarzmarkt besorgt man sich für gefundenes Geld Waffen oder rüstet die Fähigkeiten des Protagonisten weiter auf. Das ist auch bitter nötig, denn meist geht es gleich gegen mehrere Gegner zur Sache, die viel einstecken und ebensoviel austeilen. Richtiger Spaß kommt selten auf, Gimmicks wie das Jetpack, aber auch die etwas seltsamen Animationen von ausgeknockten Gegnern sorgen dennoch für Stimmung und machen Minority Report zu einem anspruchslosen Spiele-Snack für Zwischendurch.

Bildergalerie: Minority Report
Bild 1-3
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Wertung zu Minority Report (PS2)

Wertung:

57 /10

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