Flopspiel MindsEye wurde für eine Million Euro sabotiert, jetzt drohen Strafen, behauptet der Co-CEO
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Der Co-CEO Mark Gerhard vom Entwicklerstudio hinter MindsEye erhebt Vorwürfe über eine millionenschwere Sabotage-Kampagne, die dem Spiel geschadet hat, und spricht von eingeleiteten juristischen Schritten.
Der ehemalige GTA-ähnliche Hoffnungsträger MindsEye hat schwere Zeiten hinter sich: Crunchzeiten, Massenentlassungen und dann ein Spiel, das Spieler mit vielen Fragezeichen zurückließ und ganz und gar nicht fertig wirkte. Mittlerweile gibt es viele Reportagen zum Flopspiel, etwa von der BBC oder Decode auf YouTube. Doch auch die beteiligten Personen des Entwicklerstudios Build a Rocket Boy suchen weiter nach Gründen. Wie etwa der Co-CEO Mark Gerhard, der jetzt anscheinend weitere Schuldige ausgemacht hat.
Was steckt hinter den Sabotage-Vorwürfen rund um MindsEye?
Mark Gerhard äußert schwere Vorwürfe, und kann angeblich beweisen, dass das Actionspiel MindsEye (jetzt kaufen 31,90 € ) Ziel einer koordinierten Sabotage-Aktion wurde. In einem internen Meeting, dessen Inhalte der Plattform Insider Gaming zugänglich gemacht wurden, sprach Gerhard von einer Schmierkampagne mit einem Budget von über einer Million Euro. Man habe die Typen jedoch fassen können.
Laut Gerhard soll ein "sehr großes amerikanisches Unternehmen" die britische Influencer-Agentur Ritual Network damit beauftragt haben, den Ruf des Spiels und des Studios systematisch zu schädigen. Er behauptet, dass gezielt Influencer, Journalisten und eigene Mitarbeiter des Studios bezahlt wurden, um negative Statements zu verbreiten. Auf Nachfrage von Insider Gaming verneinte Ritual Network eine Verbindung zu dem angesprochenen Sachverhalt.
Namentlich wird in diesem Zusammenhang der YouTuber "Cyberboi" erwähnt, dem das Studio bereits zuvor mit rechtlichen Schritten gedroht hatte und eine Unterlassungserklärung zukommen ließ. Angeblich soll es gemäß einer Nachfrage von Insider Gaming tatsächlich beim Studio Beweise für eine Sabotage-Aktion geben, die man bereits mit dem eigenen Rechtsteam erörtert habe, um eventuell juristische Schritte einzuleiten. Diese geplanten rechtlichen Schritte umfassen laut Gerhard Strafanzeigen wegen "Spionage, Sabotage und krimineller Einmischung".
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Quelle: via Insider Gaming
