Metal Gear Solid 3: Snake Eater

Test

So getarnt wird die Patrouille Snake kaum finden. So getarnt wird die Patrouille Snake kaum finden. enerell hält sich Konami zum Thema Metal Gear Solid 3 weiterhin ziemlich bedeckt, doch seit unserem Vorschaubericht nach der letztjährigen E3-Messe im Mai hat sich der Nebel um den mit Spannung erwarteten Titel ein wenig gelichtet - angesichts von brandneuem Bild- und Videomaterial sowie detaillierten Infos zum Tarnsystem nutzen wir die Ge-legenheit, um einen aktualisierten Überblick über das Spiel zu bieten. Die Hintergrundgeschichte zu Snake Eater ist in den Zeiten des Kalten Krieges angesiedelt und versetzt Sie in einen stark patrouil-lierten militärischen Sperrkreis, in dem ein Wasserfall, ein Bootsanleger und ein natürlicher Höhlenkomplex die bisher bekann-ten markanten Orte bilden. In einer weitläufigen Dschungellandschaft, die viele Unebenheiten, Gefälle und Versteckmöglichkeiten bietet, müssen Sie zunächst Ihr Überleben sichern. Feindliche Kommandosoldaten erkunden in Viererkolonnen das Gelände und müssen ausgespäht, abgelenkt oder ausgeschaltet werden. Im weiteren Spielverlauf werden Sie zudem von Kampfhunden, die zäh Ihrer Witterung folgen, gehetzt.

Grosses Kino
Das Gameplay von MGS 3 lässt sich am besten mit einem Verweis auf die Rambo-Trilogie umschreiben. In Snake Eater werden Sie just den Teil der Actionfilme nachspielen dürfen, in denen der Held seine Jäger einzeln in den Hinterhalt lockt und mit diversen Nahkampftricks unschädlich macht. Zu den Finessen, die Snake beherrscht, gehört nicht nur das Erklimmen erhöhter Positionen oder das Herantauchen an befestigte Stellungen. Als gestandener Einzelkämpfer lockt er seine Verfolger auch in Fallstricke oder in den Radius eines stachelgespickten, umherschwingenden Baumteiles. Und die Tierwelt, von der er sich bekanntlich ernähren muss, ist ebenfalls vielfältig verwendbar: So wird ein Trampelpfad mit einem Wespennest versperrt und ein ausgehöhlter Krokodilschädel hilft bei der Passage eines bewachten Flussabschnitts.

Technik-Trümpfe
Hersteller Konami ist mit der PS2 offensichtlich so gut vertraut, dass er sich nicht den Trends anschließen muss, sondern die Standards im Action-Genre selbst neu definieren kann. Dies bezeugen unter anderem die weichen Nahkampfanimationen, die überlegenen Gelände-Routinen und die exzellenten Spezialeffekte, mit denen die Licht- und Witterungsverhältnisse simuliert werden. So können Sie förmlich spüren, wie während eines Re-gengusses Wassertropfen von Ihrem Anzug abperlen oder wie der Ruß einer Fackel die Luft erfüllt. Auch die Sound- und Waffeneffekte hinterlassen schon jetzt einen bleibenden Eindruck. Wenn das dumpfe Hämmern von Maschinenpistolen und das Krachen von splitterndem Holz die Dschungelstille zerreißt, fühlen Sie sich mitten in die Kampfzone versetzt. Obwohl Konami sicher noch viele Überraschungen in der Hinterhand hat, verspricht Metal Gear Solid 3: Snake Eater schon jetzt einen wochenlangen Spezialeinsatz, zu dem sich jeder Action-Adventure-Fan sofort freiwillig melden möchte. Als Termin nennt Ko-nami "bis Ende des aktuellen Fiskaljahres", was in der Praxis "vor Ende März 2005" und "vielleicht noch 2004" heißt.

Bildergalerie: Metal Gear Solid 3: Snake Eater
Bild 1-3
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