Kann auch der sechste Teil der Mega-Man-Reihe überzeugen?
Vor dem Kampf wird Mega Man mit Battlechips bestückt. BILD: N-ZONE
Alles hat ein Ende - mit Mega Man Battle Network 6: Cybeast Falzar und Cybeast Gregar erscheinen die beiden letzten Teile um den Helden Lan Hikari, einen der größten Netbattler der Cyber-Generation. Und wo sollte so ein Kerl wohnen? Genau, in Cyber City natürlich, denn dorthin verschlägt es Lan. Seine Mitschüler sind entrüstet, aber die neue Stadt hält neue Herausforderungen und neue Abenteuer bereit!
Bedrohung aus der Vergangenheit!
Diesmal stiften zwei Kreaturen aus der Urzeit, die namensgebenden Falzar und Gregar, Unruhe, die das Internet ins Chaos gestürzt haben und gleichzeitig den einzigen Unterschied zwischen beiden Modulen darstellen. Am Spielprinzip selbst hat sich nicht viel verändert. Lan schickt sein Net-Navi Mega-Man erneut in Hunderte von Cyberkämpfen und rüstet ihn mit Chips aus. Auf den ersten Blick ist alles beim Alten geblieben, aber kleine Änderungen im Detail bringen Abwechslung.
Ihr dürft jetzt nicht nur Mega Man steuern, sondern übernehmt mittels Cross-System andere Navis wie z. B. Heat Man oder Erase Man und könnt diese mit euren Fähigkeiten kombinieren. Dank des Beast-Out-Modus könnt ihr sogar die Kräfte der Urzeitviecher Gregar und Falzar absorbieren und einsetzen. Kombinationen aus Beast-Out und Cross-System sind ebenfalls möglich, aber wohl nur für Experten interessant.
Segen für Mega Man-Fans?
Auch dort finden sich Shops, um neue Chips zu erwerben. BILD: N-ZONE
Mitnichten - zwar bringen die neuen Features für Fans Abwechslung im Detail, aber insgesamt fehlt es der Serie an Innovationen, um die Motivation aufrechtzuerhalten. Zu langatmig und zäh sind die vielen Cyberkämpfe, bei denen aufgrund des komplizierten Battle-Systems Anfänger gleich das Handtuch werfen. Die englischen Texte erschweren den Zugang für eine jüngere Zielgruppe zusätzlich.
