Im Story-Modus prügelt man sich stets mit mehreren Gegnern.
Frischer Wind im Land der Superhelden? Marvel Nemesis: Rise of the Imperfects hat ein paar neue Schurken im Gepäck, die Spider-Man & Co. das Leben schwer machen wollen. In Amerika erscheint seit einigen Monaten eine gleichnamige Comicserie, in der die neuen Figuren schon vor der Veröffentlichung des Spiels vorgestellt wurden. Die Charaktere entwarf Electronic Arts in Zusammenarbeit mit Marvel.
Je nachdem, wie sympathisch euch diese Figuren sind, dürft ihr in deren Rolle schlüpfen oder sie in den Kostümen der alten Bekannten Dare-devil, Iron-Man & Co. verprügeln. Im Duell-Modus sucht ihr euch eine Figur aus und vermöbelt entweder einen computergesteuerten Kontrahenten oder zieht gegen einen Freund ins Gefecht. Die Umgebungen könnt ihr dabei in den Kampf mit einbeziehen und euch beispielsweise mit Spider-Man die Decke entlanghangeln, mit dem "Ding" einen Truck nach eurem Gegner werfen oder mit dem angeschlagenen Wolverine hinter einer Kiste Schutz suchen und euch heilen.
Außer solchen charakterspezifischen Aktionen sowie Würfen steht euch neben normalen Attacken lediglich eine Superattacke zur Verfügung, die ihr einsetzt, indem ihr die rechte Schultertaste gedrückt haltet. Das Potenzial des Kampfsystems in Verbindung mit den interaktiven Umgebungen wurde daher leider nicht ausgeschöpft. Dafür gibt es insgesamt 18 Charaktere zu erspielen. Diese verdient ihr euch, indem ihr euch durch den Story-Modus kämpft, den es nur für einen Spieler gibt.
Dieser funktioniert im Endeffekt ähnlich wie der Duell-Modus, allerdings lauft ihr hier meist durch kleine Levels, in denen euch eine wahre Flut an Gegnern gegenübersteht. Richtig Spaß kommt hier aber nicht zuletzt wegen der schwammigen Steuerung nur selten auf. Grafisch können sowohl die Figuren als auch die Umgebungen nur bedingt begeistern - Durchschnittskost eben. Ziemlich enttäuschend, da man im Vorfeld eine wesentlich bessere Grafik-Qualität erwartet hat.
