Mario Kart DS

Test

Mario Kart DS Allerdings lohnt es sich, sämtliche Grand Prix in allen Klassen erfolgreich zu bestehen, denn es winken zahlreiche freischaltbare Extras wie neue Karts und versteckte Charaktere. Diese dürft ihr übrigens auch im neuen Missions-Modus freispielen, in dem ihr bestimmte Aufgaben, wie das Durchfahren von Toren, das Aufsammeln von Münzen oder das Besiegen von Bossgegnern meistern müsst. Nett, mehr aber auch nicht. Natürlich dürfen die seit dem ersten Mario Kart-Titel vorhandenen Battle-Modi nicht fehlen.

Der Ballon-Wettkampf ist dieses Mal in einer leicht abgewandelten Version dabei. So geht es auch diesmal wieder darum, am Kart befestigte Luftballons bei den Gegnern zum Platzen zu bringen. Allerdings ist diesmal nur einer von fünf Luftballons von Anfang an aufgepustet. Erst durch kräftiges Pusten auf das DS-Mikrofon füllen sich weitere Ballons mit Luft.

Wer keine starke Lunge besitzt, kann durch das Drücken der Select-Taste ebenfalls die Luftballons aufblasen. Ihr könnt euch ja sicherlich vorstellen, was für ein lustiges Chaos das ist, wenn bis zu acht Spieler gleichzeitig vor ihrem DS hocken und wie wild auf ihr Handheld pusten. Der zweite Battle-Modus ist die Insignienraserie, welche erstmals in der GameCube-Fassung vorgekommen ist. Hier geht es darum, innerhalb einer bestimmten Zeit so viele Insignien wie möglich einzusammeln.

Der Spieler, der am Ende der Zeit die wenigsten Insignien besitzt, scheidet aus, und ein neuer Countdown beginnt. Wer zuletzt übrig bleibt, gewinnt. Ähnlich wie im ersten Mario Kart-Spiel vom Super Nintendo kommt den Charakteren wieder mehr Bedeutung zu. Der äußerst schwergewichtige Bowser ist zwar in der Endgeschwindigkeit verdammt schnell, lässt sich aber wesentlich träger durch die Kurven navigieren als die langsameren, aber leichteren und wendigeren Charaktere Toad und Shy Guy.

Auch die über 30 Karts haben Einfluss auf das Fahr- und Item-Verhalten, sodass ihr euch eure Wahl gut überlegen solltet. Bei den Extras (auch Items genannt) setzt Nintendo auf viel Bewährtes. Bananen lassen Gegner ausrutschen, während rote Panzer zielsuchend den Gegner aufs Korn nehmen. Bei grünen Panzern muss man manuell zielen. Mit falschen Fragezeichen- Boxen legt man Gegner aufs Kreuz, die gerade ein neues Extra aufsammeln wollen.

Mit Turbopilzen erhält man kurzzeitig einen Extraschub, Sterne machen unverwundbar und blaue Panzer stellen den Erstplatzierten in einer gigantischen Explosion. Sehr explosiv sind auch Bomben, die man auf die gegnerischen Kartfahrer schmeißen kann. Der Blitz lässt alle Gegner schrumpfen und langsamer werden und auch der Extras klauende Geist Buu Huu ist wieder mit dabei. Neu sind das Kugelwilli- und das Blooper-Extra.

Beim Kugelwilli-Extra verwandelt sich der Spieler in eine Kanonenkugel, düst mit einem Affenzahn durch das komplette Feld und räumt dabei alles aus dem Weg. Sehr fies ist auch der Blooper-Tintenfisch, der anderen Fahrern durch das Verspritzen von Tinte die Sicht nimmt. Dies ist besonders im Mehrspieler-Modus hinterhältig, wo der sichtbare Bildschirmausschnitt komplett mit Farbklecksen bedeckt wird und man die Strecke nur noch schemenhaft erkennen kann.

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