Diese Rennsimulation geht auf Steam gerade ordentlich durch die Decke - darum müsst ihr sie spielen!

Special Michael Grünwald
Diese Rennsimulation geht auf Steam gerade ordentlich durch die Decke - darum müsst ihr sie spielen!
Quelle: Studio 397 | Bildmontage: PC Games

Racing-Sims sind stark im Kommen: iRacing, Automobilista 2 und Raceroom erhalten derzeit starke Konkurrenz von Le Mans Ultimate. Was macht das Rennspiel so gut?

Le Mans Ultimate hat zum Early-Access-Start vor über einem Jahr einen klassischen Fehlstart hingelegt. Da gab's kleinere Probleme beim Fahrverhalten, wenig Content und insgesamt ziemlich geringe Spielerzahlen. In der großen Masse an Racing-Simulationen ging das Projekt daher beinahe unter.

Doch in den letzten Monaten startet die Sim neu durch und steht bei Motorsport-Fans und Streamern sehr hoch im Kurs. Für mich ein Grund, erneut den virtuellen Gurt anzulegen und ordentlich aufs Gaspedal zu drücken. Warum ich den Hype um LMU mittlerweile gut nachvollziehen kann, möchte ich euch nun einmal verraten.

Worum geht's in Le Mans Ultimate überhaupt?

Vermutlich ist den meisten - egal, ob Rennsport-Fan oder nicht - zumindest der Name Le Mans ein Begriff. Auf der Strecke in Frankreich findet Jahr für Jahr das weltweit berühmteste 24-Stunden-Rennen statt. Dort gehen sowohl Prototypen als auch die GT3-Klasse an den Start.

Ein Sieg beim Klassiker hebt die Piloten direkt in den Motorsport-Olymp. Der Name der legendären Piste im Titel hilft schon einmal, um für einen gewissen Hype in der Sim-Racing-Szene zu sorgen. Die Veranstaltung in Le Mans ist schließlich jährlich der Höhepunkt der FIA WEC - also der World Endurance Championship.

Doch nicht nur in Frankreich wird gefahren, sondern auch auf bekannten Kursen rund um den Globus. Und genau um diese Langstreckenrennen mit superschnellen, hochgezüchteten Fahrzeugen geht's in Le Mans Ultimate (jetzt kaufen 22,28 € ).

Positionskämpfe in Le Mans Ultimate Quelle: Studio 397

Woher kommt der plötzliche Aufschwung?

Die WEC erlebt derzeit einen gewaltigen Boom und als Rennsport-Liebhaber schlägt mein Herz schneller, wenn ich nur die Masse an Flitzern auf der Rennstrecke sehe. Noch vor ein paar Jahren ist die Serie knapp dem Tod entronnen, denn vor allem in der wichtigen Hypercar-Klasse gab's keine Konkurrenz.

Mittlerweile fahren dort allein neun verschiedene Marken um den Sieg. Mit dabei sind so renommierte Rennställe wie Ferrari, Aston Martin, BMW, Porsche, Toyota, Lamborghini und Co. Und dann kommen ja noch die leistungsschwächere, sogenannte LMP2-Klasse und ein riesiges GT3-Starterfeld dazu.

Alle offiziellen Fahrzeuge und Strecken der Jahre 2023 und 2024 sind in Le Mans Ultimate enthalten - manche allerdings zu einem kleinen Extra-Aufpreis. Zu den DLC-Paketen komme ich aber später noch ausführlicher, denn in Racing-Sims spielen die immer eine große Rolle.

Sieben Hypercars stehen in Le Mans Ultimate nebeneinander Quelle: Studio 397 Doch der Umfang und der Aufschwung der realen WEC bringt für die Simulation nichts, solange nicht die Action auf der Piste stimmt. Ich könnte schließlich ganz simpel zur Konkurrenz von iRacing oder Automobilista 2 wechseln, denn auch da gibt's Hypercars, und GT3s stehen eh in beinahe jedem Rennspiel in der Garage. Was macht Le Mans Ultimate also besser?

Ein grandioses Handling

Es ist das fantastische Fahrverhalten, was viele Leute im Moment begeistert. Sobald ich in meine virtuelle Karre steige, habe ich ein Gefühl dafür, wie sich mein Auto in welcher Situation verhält. Außerdem stehen mir etliche Einstellungsmöglichkeiten für einen angenehmeren Einstieg zur Verfügung.

Nicht nur die unterschiedlichen Klassen, sondern jedes einzelne Fahrzeug fühlt sich anders an. Ich taste mich langsam an mein Limit und spüre jede Bodenwelle und jedes Überfahren der Kerbs. Neigt mein Auto zum Übersteuern, kann ich es dennoch in den meisten Fällen nachvollziehbar kontrollieren.

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