Mit 42 Zentimetern ist das ein großer Barsch.
Gerade jetzt ist Angeln gesund. An der frischen Luft sitzen, seine Geduld auf die Probe stellen: das ist nicht nur für den Körper gut, sondern auch für die Nerven. Beidem eher weniger förderlich ist Lake Masters Ex. Man sitzt im stickigen Wohnzimmer und plagt sich mit einem mittelmäßigen Angelspiel herum. Dabei ist der Ansatz gar nicht mal so schlecht. Mit drei Seen und 24 Turnieren ist der Umfang durchaus beachtlich. Außerdem gibt es die Möglichkeit, einen Privatsee anzulegen, in dem Sie vorherige Fänge sammeln können. Das Problem ist allerdings die Steuerung, die nicht gerade durch Originalität besticht. Sie wählen den Köder, werfen die Angel aus, holen sie wieder ein, bis ein Fisch anbeißt. Dann müssen Sie einfach die X-Taste drücken und den Fisch im Auge behalten. Wenn Sie die Rute in die Richtung bewegen, in die der Fisch schwimmt, sollte die Leine eigentlich nicht reißen, und Sie haben den mehr oder weniger großen Fang gemacht. So richtig motivierend ist das nicht, recht schnell wird das ermüdend. Dazu trägt auch die Grafik bei: Beim Angeln hilft zwar eine Unterwasserkamera, doch ruckelt die teilweise so stark, dass man schon mal den Überblick verlieren kann. Die Seen selbst sind aber ganz nett gestaltet, in den vielen Verzweigungen und Kanälen gibt es genügend geeignete Fischplätze.
Bildergalerie: Lake Masters EX
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