GESCHMACKSSACHE Sie können Ihrem Boxer auch eine Tätowierung verpassen, die im Ring dann auch zu sehen ist.
Ring frei für Runde zwei: Vor einigen Wochen ist auf der PSone Box Champions 2001 erschienen, jetzt kommt auch schon die Version für die PlayStation 2, diesmal unter dem internationalen Namen Knockout Kings 2001. Sonst hat sich am Spiel selbst nichts geändert. Mit einem Profiboxer geht es im Ring gegen einen anderen Profiboxer und die Fäuste fliegen. Die Steuerung ist einerseits sehr eingängig, geht aber andererseits ziemlich in die Tiefe. So sind viele Kombinationen aus Kopf- und Körperschlägen möglich. Auch andere realistische Boxbewegungen wie Klammern, Blocken oder sogar Tiefschläge lassen sich mit etwas Tastendrücken anstandslos ausführen. Im Karrieremodus gibt es noch die Möglichkeit, einen eigenen Faustkämpfer zu erschaffen und ihn durch richtiges Training an die Spitze zu führen. Auch beim Sound wenig Neues, Regina Halmich nervt als Co-Kommentatorin immer noch, die Musik ist dafür recht gut. Einziges Unterscheidungsmerkmal zur PSone-Version ist also die Grafik, die wirklich um einiges besser ist. Vor allem die Boxer, Ringrichter und Betreuer sehen lebensecht aus. Bei den Boxern lassen sich sogar die Auswirkungen der Schläge beobachten: Veilchen, Platzwunden und Schwellungen sind auch von weitem gut zu erkennen. Der Gesichtsausdruck ändert sich dadurch aber nicht. Beim Publikum hört die Herrlichkeit dann endgültig auf. Die Zuschauer sehen aus wie ferngesteuerte Pappkameraden, die sich sehr mechanisch bewegen.
