Jurassic World: Evolution 2 angespielt - Kampagne und Challenge-Mode versprechen Potential

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Jurassic World: Evolution 2 angespielt - Kampagne und Challenge-Mode versprechen Potential
Quelle: Frontier Developments

Rund einen Monat nach der ersten Vorstellung von Jurassic World Evolution 2 konnten wir den Park-Manager nun auch erstmals selbst anspielen. Während einer Kampagnenmission sowie einer Karte im Challenge-Modus machten wir uns mit einigen der neuen Features vertraut. Für einen kompletten Überblick über alle Neuerungen hat die Spielzeit aber leider nicht ausgereicht.

Als John Hammond erstmals Dinosaurier aus in Bernstein konservierter DNA erschaffen und einen Vergnügungspark mit den Urzeitechsen erdacht hat, spielte sich all dies nicht ohne Grund auf einer einsamen Insel im Pazifik ab. Im Falle der unweigerlichen Katastrophe wäre das Problem zumindest auf einen kleinen Fleck der Erde begrenzt. Das sich Dinosaurier und die menschliche Zivilisation nicht gut vertragen wurde spätestens deutlich, als jemand auf die brillante Idee kam einen T-Rex nach San Diego zu schicken.

Nach den Ereignissen des jüngsten Kinofilms "Jurassic World: Das gefallene Königreich" sind alle Versuche die künstlich neu geschaffene Dinosauriere-Population auf Inseln zu begrenzen gescheitert. Triceratops, Brachiosaurier, T-Rex und Co. sind auf dem kontinentalen Festland auf freiem Fuß. An dieser Ausgangslage setzt Jurassic World Evolution 2 (jetzt kaufen 33,99 € / 53,99 € ) an und macht es unter anderem zu eurer Aufgabe diesem Chaos wieder Herr zu werden. Einen ersten eigenen Eindruck konnten wir nun bei einem digitalen Hands-On-Event gewinnen, bei dem wir zwei Stunden lang sowohl in die Kampagne, als auch in eine Challenge-Mission reinspielen konnten.

Herr über das Chaos

Die Entwickler schmeißen uns zunächst in einer Mission aus der Kampagne, die in den Bergen des US-Bundesstaates Washington stattfindet. Hier finden wir die zerfallenen Überreste eines Camps von Dinosaurier-Wilderern vor. Um entflohene Dinos einzufangen, können wir uns wie im Vorgänger selbst in den Helikopter und hinter das Betäubungsgewehr schwingen. Quelle: PC Games Um entflohene Dinos einzufangen, können wir uns wie im Vorgänger selbst in den Helikopter und hinter das Betäubungsgewehr schwingen. Die Tiere sind längst aus ihren viel zu kleinen Gehegen ausgebrochen und wir starten die Mission entsprechend am Steuer eines Helikopters. Unsere erste Aufgabe ist es zwei in der Gegend befindliche Carnotaurus zu betäuben. Dazu steuern wir wie im Vorgänger den Heli und übernehmen bei Bedarf die Kontrolle über den Ranger mit dem Betäubungsgewehr. Zwei gut platzierte Pfeile pro Dino und die fleischfressenden Riesen gehen erstmal schlafen.

Dann stehen wir vor den üblichen Aufgaben eines Parkmanagers, auch wenn wir hier den Park nicht Belustigung von Besuchern aufbauen. Um dem von den Wilderern hinterlassenem Chaos Herr zu werden, errichten wir ein Kontrollzentrum, Stromversorgung, Rangerstation und ein neues, ausreichend dimensioniertes Gehege für die beiden eingefangen Dinos. Um für das richte Wohlergehen der Tiere zu sorgen, sind die Ranger von entscheidender Bedeutung. Sie reparieren nicht nur Schäden und füllen die Futterstationen wieder auf, sondern sammeln auch wichtige Daten über die Dinosaurier. Ohne die regelmäßige Inspektion durch Ranger, haben wir keine Informationen über den Gesundheitszustand und die Bedürfnisse der Echsen.

Mit dem Jeep auf Erkundungstour

In unserer Kampagnenmission kommen die Ranger aber noch für eine andere Aufgabe zum Einsatz. Wir sollen weitere entlaufene, gefährliche Dinos ausfindig machen und einfangen. Um in der weiten Wildnis entflohene Dinos zu finden, brettern wir mit dem Jeep durch die Landschaft und analysieren Hinweise. Quelle: PC Games Um in der weiten Wildnis entflohene Dinos zu finden, brettern wir mit dem Jeep durch die Landschaft und analysieren Hinweise. Dazu klemmen wir uns selbst hinter das Steuer eines Jeeps und brettern durch die Landschaft. Unterwegs entdecken wir immer wieder Hinweise wie umgeknickte Bäume und Kadaver. Diese scannen wir, um mehr über unser Ziel zu erfahren. So verdichten sich die Hinweise, dass es sich um einen großen Fleischfresser handelt, bis wir schließlich auch seine Art aus den Spuren ablesen können. Was uns bei der Suche nach dem Dino, der sich als Allosaurus entpuppt, aber besonders auffällt, sind die enormen Ausmaße, die die Karten in Jurassic World Evolution 2 annehmen können.

Als wir schließlich das gesuchte Tier entdecken, haben wir uns mit unserem Jeep bereits unglaublich weit von unserer Basis entfernt. Das wird auch nochmal deutlich als wir den inzwischen betäubten Allosaurus per Helikopter ins Camp transportieren lassen. Der fliegende Schwertransport ist verdammt lange unterwegs. Wenn alles, was auf diesen großen Karten befahrbar ist, am Ende auch bebaut werden darf, steht uns hier enorm viel Platz für die Ausbreitung von gewaltigen Parks zur Verfügung. Kein Vergleich zu den engen und begrenzten Inseln aus dem Vorgänger. Jurassic World: Evolution 2 - Kampagne und Challenge-Mode angespielt (5) Quelle: Frontier Developments Jurassic World: Evolution 2 - Kampagne und Challenge-Mode angespielt (5)

Die Macht der Wissenschaft

Unsere begrenzte Zeit mit der Kampagnenmission ging dann auch leider schon dem Ende zu, auch wenn wir noch gar nicht alle Missionsziele erreicht hatten. Stattdessen wollten uns die Entwickler noch den Challenge-Modus erleben lassen. In diesem Modus geht es darum bestimmte Herausforderungen zu erfüllen und einen Fünf-Sterne-Park zu errichten. In bestimmten Szenarien auch unter Zeitdruck. Für uns beginnt es jedoch erstmal gemächlich. Auf einer weitläufigen Karte in den kanadischen Bergen mit einem malerischen See im Zentrum sollen wir die ersten Dinos ansiedeln, Gästekomfort auf 75 Prozent steigern und gewisse Einnahmen erzielen.

Wissenschaftler spielen diesmal eine zentrale Rolle. Wir suchen die Experten anhand ihrer Werte aus und setzen sie dann in entsprechenden Bereichen ein. Quelle: PC Games Wissenschaftler spielen diesmal eine zentrale Rolle. Wir suchen die Experten anhand ihrer Werte aus und setzen sie dann in entsprechenden Bereichen ein. Die größte Neuerung, die uns hierbei relativ schnell auffällt, sind die Wissenschaftler. Unser Park läuft nicht mehr nur als anonyme Entität, wo Personal keine Rolle spielt, einfach so vor sich hin. Wir müssen längst nicht für jede Tätigkeit Personal verwalten, wie in so manch anderem Parkmanager. Aber mit den Wissenschaftlern zieht nun auch ein gewisser Persönlichkeitsfaktor in unseren Dino-Park ein. Die gebildeten Spezialisten brauchen wir nämlich für eine Vielzahl von Aufgaben. Wollen wir eine Expedition auf die Suche nach DNA-Proben schicken, müssen wir Wissenschaftler zuweisen. Wollen wir Fossilien untersuchen, brauchen wir Wissenschaftler. Wenn wir für den Park neue Gebäude erforschen und Dinosaurier ausbrüten, brauchen wir Wissenschaftler.

Die Herren und Damen Akademiker verfügen über unterschiedliche Werte in den Bereichen Logistik, Genetik und Wohlbefinden. Entsprechend sind sie in den verschiedenen Bereichen des Parks mehr oder weniger gut einzusetzen. Wissenschaftler anzuheuern kostet natürlich Geld. Nicht nur einen einmaligen Rekrutierungsbetrag, sondern auch ein laufendes Gehalt pro Spielminute. Es gilt also fortan auch die Personalkosten im Auge zu behalten. Zusätzlich verfügen die Mitarbeiter über einen Erschöpfungsgrad. Ist ein Wissenschaftler ausgelaugt, können wir ihm in einem Staff-Gebäude eine Ruhepause verordnen.

Komplexer Tiefgang

Die Wissenschaftler sind nur ein Beispiel dafür, dass die Entwickler in vielen Bereichen des Spiels bemüht waren mehr Komplexität und Tiefgang zu etablieren. Nach dem doch recht oberflächlichen Vorgänger sicher nicht die verkehrteste Idee. Auch die Unterteilung der Besucher in vier Kategorie, die jeweils unterschiedlich zufrieden zu stellen sind, spielt in diese Entwicklung mit rein. Hierbei muss sich aber noch zeigen, ob es auch tatsächlich Vorteile bringt, sich auf bestimmte Gruppen zu spezialisieren, oder ob ein ausgeglichener Ansatz am Ende eh wieder die beste Lösung ist.

Leider war die Spielzeit, die wir mit der Vorabversion das Spiels verbringen durften, viel zu kurz, um all die tollen Neuerungen zu sehen. Gerne hätten wir euch mehr von den neuen Flugsauriern oder gar erstmals die Wassersaurier gezeigt. Aber leider haben wir es in der verfügbaren Zeit nicht geschafft entsprechend mit der Forschung voran zu kommen. Einen guten Eindruck hat Jurassic World Evolution 2 aber durchaus hinterlassen. Mehr Zeit zum Spielen haben wir spätestens am 9. November, wenn das Spiel für PC, PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X/S erscheint.

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