In Iron Man geht der frustrierte Großunternehmer Tony Stark auf Wiedergutmachungstour - ganz wie im kürzlich über die Leinwand geflimmerten Sommer-Blockbuster. Die gelebte Zerstörungswut des "Eisenmannes" spielt sich recht flott, vor allem das Rumfliegen macht Laune. Die Möglichkeit, sich Upgrades für die Ausrüstung zu kaufen, bringt eine minimale Prise Taktik ins Spiel.
Iron Man mit mächtigem Spezialangriff
Die einzigen Widersacher, die dabei wirklich ein Problem darstellen, sind die Bossgegner. Die werden nämlich mit der Zeit so stark, dass man schnell einmal frustriert ist. Wird man von so einem Boss zerdonnert, fängt man die Mission nochmals von vorne an, Speicherpunkte gibt es nicht. In puncto Grafik kann das Spiel noch einigermaßen überzeugen, vor allem die gute Fernsicht und die gelungenen Charaktermodelle gefallen. Unter dem Strich bleibt Iron Man jedoch eine weitere durchschnittliche Film-Versoftung, die vor allem an mangelnder Abwechslung und an den mit der Zeit übermenschlichen Bossgegnern krankt.
