Nach einem Crash zerlegt es die Fahrzeuge nach allen Regeln der Kunst.
Formel-1-Fans rümpfen die Nase, wenn man ihnen die IndyCar-Serie näher bringen will, denn die Ovale von Indycar-Rennen sehen sich nun mal alle recht ähnlich und strotzen nicht gerade vor Details.
Dafür bietet die traditionsreiche amerikanische Rennserie aber mehr Spannung und nicht selten auch atemberaubende Crashs, während die "Formel Michael Schumacher" immer langweiliger wird. Die IndyCar-Fahrer kämpfen mit manuellem Schaltgetriebe und unglaublichen Fliehkräften in den typischen Steilkurven. Das Spiel zur Rennserie stellt dieses rasante Geschehen recht glaubwürdig dar und bietet im Gegensatz zum Vorgänger des letzten Jahres auch einen Online-Modus, den wir leider noch nicht ausprobieren konnten. Offline hat sich im Vergleich zum Vorgänger kaum etwas geändert. Etwas bessere Texturen, ein wenig mehr Details und immer noch läuft das Spiel im Rennen recht ruckelig. Gerade im Vergleich zum kommenden Highlight DTM Race Driver 2 oder dem aktuellen Formel 1 von Sony wirkt IndyCar Series veraltet und reizt die Möglichkeiten der Konsole nicht aus. Die empfindliche Steuerung ist ebenfalls wieder mit an Bord und so bedarf es viel Übung und Geduld, bis man um die vorderen Plätze mitfährt. Wer nur mal schnell eine Runde drehen will, ist hier völlig falsch. Schwindelfreie Simulationsfans können zuschlagen, sollten
aber nicht zu viel erwarten. Auf jeden Fall sollte man sofort die Musik abstellen während der Rennen, denn die nervt schon nach 20 Sekunden.
Bildergalerie: Indycar Series 2005
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