Indycar Series 2005

Test

In Runde vier fliegen die Fetzen! In Runde vier fliegen die Fetzen! Immer an der Wand lang - mit 300 Sachen und jeder Menge Adrenalin! Europäische Motorsportfans können die Begeisterung für pfeilschnelle Rennwagen auf Ovalkursen nur schwer nachvollziehen. Die aktuelle Formel-1-Saison macht es Kritikern dennoch schwer, die IndyCar-Serie als langweilig zu bezeichnen, die Dominanz von Michael Schumacher ist zu deutlich. Das gibt Rennspielfans die Möglichkeit, sich einmal die Alternativen anzuschauen. Im Gegensatz zu den amerikanischen CARTs rasen die IndyCars nur auf Rundkursen um die Wette. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber nicht minder anstrengend. Es erfordert eine Menge Konzentration, mit 300 Stundenkilometern an einer Mauer entlangzufahren. Dieses Gefühl wird vom Spiel sehr gut eingefangen. Die Geschwindigkeit ist hoch, und wer einen Moment lang nicht aufpasst, sieht sein eigenes Gefährt schnell in Einzelteilen über die Strecke fliegen. Die Möglichkeit, aus drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden zu wählen, gibt aber auch Anfängern die Chance auf einen Sieg. Leider hat sich im Vergleich zum Vorgänger technisch überhaupt nichts getan. Im Gegenteil, die Grafik kommt regelmäßig ins Stottern. Angesichts der kargen Umgebungen und der wenigen Details wären stabile 60 Bilder pro Sekunde oberste Pflicht gewesen. Dafür dürfen neuerdings bis zu zwölf Spieler per Xbox Live gegeneinander antreten, was in unserer Testversion leider noch nicht möglich war. Richtig schlecht ist nur die dröge Musik während der Rennen, die man besser sofort abstellt.

Bildergalerie: Indycar Series 2005
Bild 1-3
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Wertung zu Indycar Series 2005 (XB)

Wertung:

80 /10

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