Ikaruga

Test

So langsam mutiert die Xbox Live Arcade zur kleinen Ballerspiel-Oase. Diesmal erscheint mit Ikaruga ein ganz besonderes Shoot 'em Up, das Kenner der Szene sicherlich anerkennend die Augenbrauen heben lässt. Ikaruga von Treasure ist vor einigen Jahren schon auf Segas Dreamcast und dem Nintendo GameCube erschienen und konnte dort mit seinem ungewöhnlichen Spielkonzept brillieren.

Auf den ersten Blick sieht es zwar aus wie ein ganz normaler Vertikalscroller, doch schnell merkt man, dass mehr dahintersteckt. Sie können nämlich Ikaruga durch Druck auf die B-Taste die Polarität Ihres Raumschiffs ändern. Ihr weißer Gleiter wird dann schwarz und verschießt dementsprechend auch schwarze Energiesalven. Je nach Färbung sind sie dann unempfindlich gegen weiße oder schwarze Ladungen und machen mehr Schaden bei den anders gepolten Gegnern.
Besonders bei den riesengroßen Endgegnern ist das Umschalten zwischen schwarzer und weißer Polarität überlebenswichtig. In der Praxis sind die beiden Ballerzustände ein strategisches Element, das für sehr viel Hektik und Adrenalin sorgt. Und genau das ist es, was ein gutes Shoot 'em Up auszeichnet.

Preis: 800 Microsoftpunkte (9,60 Euro)
Spieler: 1-2

Wertung zu Ikaruga (X360)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Gute GrafikPompöser SoundTolle SpielideeAdrenalin purZwei Spieler gleichzeitig
Fazit

Schwarz gegen Weiß und Weiß gegen Schwarz – das ist einfach, aber voller Adrenalin.

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