Die Grafik wirkt insgesamt wenig detailliert.
Als Chef einer Antiterroreinheit hat man es nicht leicht. Kaum melden sich ein paar Terroristen zu Wort, ist der Urlaub gestrichen und man selbst mitten in der Schusslinie. Um keine Missverständnisse entstehen zu lassen, Sie sind zwar Teamleader, im Folgenden aber auf sich allein gestellt. Mithilfe ausreichend vorhandener Waffen und Munition, die vernichtete Gegner zurücklassen, ist es aber nicht allzu schwierig, auf der Gewinnerseite zu bleiben. Im Notfall hat Ihr Alter Ego immer noch ein paar Karatetricks auf Lager. Die eigentliche Gefahr kommt aus einer ganz anderen Richtung. Die Kamera, die Ihnen die Spielfigur aus der Verfolgerperspektive zeigt, schwenkt in den ungünstigsten Momenten um und präsentiert statt des Geschehens dann meist nur einen dekorativen Wandabschnitt. Hinzu kommt eine furchtbar ungenaue Steuerung. Solange sich mehrere Gegner in der Nähe befinden, fällt das nicht weiter ins Gewicht. Einen trifft es immer. Hüpfeinlagen hingegen werden zur frustrierenden Geduldsprobe. Auf dem Weg durch die 19 Levels folgt man einem Orientierungspfeil, verschwindet der, sind Feinde in der Nähe und dank automatischer Zielfunktion auch meist schnell Geschichte. Um es nicht zu einfach zu machen, gibt es für jede Ebene eine Zeitbegrenzung. So schießt und prügelt man sich voran. Die Gegner werden stärker, die Waffen dafür auch und ab und zu wartet ein Zwischengegner. Die Welt, durch die Sie sich dabei bewegen, ist äußerst detailarm und weder die Masse der Feinde noch die beiden wählbaren Spielercharaktere sind sonderlich schön animiert.
Bildergalerie: Hidden Invasion
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