Hardspace: Shipbreaker im Test - Der gefährlichste Job der Galaxis - jetzt mit Video!
Test
Über zwei Jahre konnte Hardspace: Shipbreaker im Early Access reifen. Am 24. Mai ist die Sci-Fi-Simulation jetzt endlich für den PC erschienen. Wir haben uns den Raumanzug übergestreift, den Schweißbrenner geschnappt und angeschaut: Macht der Job als Weltraum-Schrottsammler Spaß? Oder ist das Ding ein Kandidat für die Müllpresse?
Eine Eins mit neun Nullen, zehntausend mal einhunderttausend oder ganz einfach: ein ordentlicher Haufen Kohle. So tief steckt ihr zu Beginn von Hardspace: Shipbreaker in den Miesen. Und die kommenden 100 Spielstunden ist es eure Aufgabe, diese Summe bei euren Gläubigern wieder abzuarbeiten - in schweißtreibender, zermürbender Plackerei. Klingt nach jeder Menge Spaß, oder?
Jetzt kann man natürlich sagen: "Hey, ich verbringe schon meinen Alltag damit, arbeiten zu gehen, Geld zu verdienen und aus den roten Zahlen herauszukommen. Das brauche ich nicht auch noch nach Feierabend in Gaming-Form!" Aber die Entwickler von Blackbird Interactive (bekannt für ihre RTS-Reihe Homeworld) verpacken das endlose Rennen im kapitalistischen Hamsterrad dermaßen ansprechend, dass wir im Test Maus und Tastatur gar nicht mehr beiseitelegen wollten. Ihr sitzt nämlich nicht an der Supermarktkasse, putzt Klos oder versucht, euch im Großraumbüro einen lustigen Spieletest aus den Fingern zu ziehen. Ihr macht ihr den gefährlichsten Job des gesamten Universums, den des Weltraum -Schrottsammlers! Ein Beruf so hart, dass er problemlos eine eigene Serie auf DMAX füllen könnte, neben King of Trucks und Goldrausch am Yukon.
In diesem Artikel
Aschenputtel in Space
Quelle: PC Games
Euer Laserschneider verfügt über zwei verschiedene Modi: einen zum Verbindungen lösen und einen zum Dinge durchschneiden.
Hardspace: Shipbreaker spielt in einer fernen Zukunft, in der große Teile des Sonnensystems komplett industrialisiert wurden und die Erde immer mehr zur galaktischen Müllhalde verkommen ist. Da braucht es natürlich Menschen, die sich um den ganzen Schrott kümmern. Und da kommt ihr ins Spiel! Als neuester Mitarbeiter der riesigen LYNX Corporation ist es eure Aufgabe, mit hochmoderner Bergungstechnologie alte Schiffe in ihre Kleinteile zu zerlegen, wertvolle Rohstoffe zu ergattern und die dann für Gewinn zu verkaufen.
Klingt in der Theorie eigentlich ganz einfach, ist aber tatsächlich schon fast eine Wissenschaft für sich: Bevor es losgeht, müsst ihr jedes Wrack erst mal mit dem Scanner analysieren, um zu sehen, woraus es eigentlich besteht und wo sich mögliche Schwachpunkte befinden. Denn in den seltensten Fällen lässt sich so ein Kahn einfach ruckzuck filetieren wie eine Weihnachtsgans.
Ihr müsst euch von innen nach außen vorarbeiten, mit eurem Laser Schweißpunkte am Grundgerüst lösen, die Hülle abnehmen, sie in ihre Kleinteile schneiden, das Interieur behutsam herausnehmen und das alles dann je nach Zustand und Wiederverwendbarkeit in den Schmelzofen, die Verwertungsanlage oder den bereitstehenden Frachter schmeißen. Ganz nach dem Motto: die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.
Bei alledem hilft euch euer treuer Handwurfhaken, eine Art Hightech-Lasso, mit dem ihr Gegenstände durchs All ziehen könnt. Dank des eingebauten Stoßmoduls dürft ihr Dinge aber auch mit Bums von euch weg schleudern. Oder ihr nutzt sogenannte Verbinder, um mehrere Schrottteile aneinander zu binden. Das klappt aufgrund der gelungenen Physik-Simulation hervorragend!
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