Die Fahrzeuge
Der Warthog-Jeep darf natürlich auch in Halo 3 nicht fehlen. Es gibt ihn in zwei Ausführungen, einmal mit und einmal ohne Geschütz. Sie können ihn selbst fahren oder als Beifahrer einsteigen. Auch der riesige Scorpion-Panzer feiert sein Comeback. Neben dem Fahrer dürfen darauf wieder vier Beifahrer und nun auch noch ein zusätzlicher Schütze Platz nehmen. Erstmals haben Sie auf der Seite der UNSC auch die Möglichkeit, den vierrädrigen Zweisitzer Mongoose zu steuern. Dieser ist sehr schnell und wendig. Mit der Hornet erwartet Sie auch ein neues Flugzeug, auf dem sogar zwei Beifahrer mitfliegen können.
Die Allianz greift wieder auf die bekannten Vehikel wie den Ghost, den Banshee oder den Wraith zurück. Letzterer ist nun teilweise sogar mit gefährlicheren Waffen ausgestattet. Vollkommen neu sind hingegen die Shade-Geschütztürme. Diese feuern mit Energiewaffen auf Sie. Weitere neue Vehikel sind der schwer bewaffnete Brute Chopper, der wie ein Rammbock eingesetzt werden kann, der selbst einen Warthog in unzählige Einzelteile bei einem Zusammenstoß zerlegt. Noch ein neues Fahrzeug ist der Prowler. Wie dieser funktioniert, dürfen Sie selbst herausfinden, denn wir wollen Ihnen ja nicht alles verraten.
Wie in Halo 2 haben Sie auch im dritten Teil die Möglichkeit, den Gegnern deren Vehikel während der Fahrt zu entreißen. Dies funktioniert nun mit dem rechten Bumper. Oftmals müssen Sie im Anschluss aber erst wieder einen Nahkampf gewinnen, damit der fahrbare Untersatz Ihnen gehört.
Der Schwierigkeitsgrad
Wie seine beiden Vorgänger kommt auch die Einzelspieler-Kampagne von Halo 3 in vier verschiedenen Schwierigkeitsgraden daher. Erfahrene Zocker sollten einen Bogen um den Anfänger-Modus machen, selbst der Schwierigkeitsgrad "Normal" ist einfacher, als in den ersten beiden Teilen. Einige Passagen im Spiel werden Ihnen aber dennoch einiges abverlangen und selbst auf diesem Niveau stellt die Künstliche Intelligenz der Gegner eine Herausforderung dar. Wie in den beiden ersten Teilen der Serie agieren sämtliche Gegner nämlich wieder sehr schlau und liefern Ihnen schon ab dem normalen Schwierigkeitsgrad einen harten Kampf. Dies liegt unter anderem auch daran, dass die Gegner - dank der Hardware-Power der Xbox 360 - nun auch in größeren Horden angreifen, als noch auf der alten Xbox.
Richtig zur Sache geht's aber erst ab dem Schwierigkeitsgrad "Heldenhaft". Darin verhalten sich die Gegner dermaßen gerissen, dass Sie sich häufig die Haare raufen werden. Nur für Profis ist die Stufe "Legendär" zu empfehlen, denn auf diesem Level sitzt fast jeder Schuss der Widersacher.
Schon ab dem normalen Schwierigkeitsgrad ist aber sehr schön anzusehen, wie Ihre Gegner zusammenarbeiten. Fällt ein Kamerad, stellen die Feinde zusätzliche Schutzschilde auf oder gehen häufiger hinter anderen Objekten in Deckung. Vor allem bei den kleinen, quietschenden Grunts ist dies wieder zu bemerken. Treten Sie in der Gruppe auf, ballern Sie munter darauf los. Fallen jedoch immer mehr eigene Kameraden, nimmt der Rest planlos Reißaus.
Lediglich bei der Steuerung der Fahrzeuge weisen die KI-Mitstreiter die altbekannten Schwächen auf. Sitzt ein KI-Fahrer am Steuer, gurkt er oftmals kreuz und quer durch die Gegend und kollidiert regelmäßig mit Hindernissen oder anderen Fahrzeugen. Nicht selten verkeilt er sich in Objekten der Umgebung wie Felsen und kommt nicht weiter.
Wie in Halo und Halo 2 speichert die Konsole erneut automatisch an bestimmten Kontrollpunkten. Unserer Meinung nach verfügt Halo 3 aber über mehr Checkpunkte als die ersten beiden Teile. Geben Sie daher einmal den Löffel ab, bevor Sie den nächsten Kontrollpunkt erreichen, werden Sie nicht mehr ganz so weit zurückgeworfen.
