Auf dem Screen ist ständig die Hölle los.
Wenn man Shooter-Fans nach DEM Entwicklerstudio schlechthin fragt, bekommt man nur eine Antwort zu hören: Treasure. Mit ihrem neuesten GBA-Titel beweisen die Japaner wieder einmal, warum ihnen ein gottgleicher Ruf anhaftet. Jeder der insgesamt sieben Levels von Gunstar Future Heroes bietet genau dieselben Qualitäten, mit denen schon das Mega-Drive-Original punkten konnte: pausenlose Action, perfekte Spielbarkeit, unglaubliche Abwechslung und bombastische Grafik.
Kenner des Ursprungs-Titels werden sich sofort heimisch fühlen, da sich am grundlegenden Gameplay in den Jahren nicht viel geändert hat. Es wird geballert, bis der GBA überhitzt. Der Spieler hat mit jeder der zwei Hauptfiguren drei Waffensysteme von Anfang an zur Verfügung. Außerdem lassen sich Nahkampf-Attacken und diverse Flug-Tritte, Aufwärtshaken und Fußfeger ausführen.
Das zum großen Teil recycelte Aktionsrepertoire wurde zudem durch einen Super-Angriff, der je nach ausgewählter Waffe variiert, erweitert. Hat man erst einmal alle Aktionen im Griff, entlädt man ein wahres Angriffs-Gewitter auf den scheinbar niemals endenden Gegnerstrom. Zusammen mit der unglaublich hohen Abwechslung, die sowohl bei den Levels als auch bei den Zwischen- und Endgegnern anzutreffen ist, macht der Titel selbst noch beim vierten oder fünften Mal Durchspielen einen Heidenspaß.
Absolut beeindruckend ist auch die technische Brillanz des Titels. Was die Entwickler hier aus dem GBA gekitzelt haben, ist schier unglaublich. Bildschirmfüllende Explosionen und Endgegner, 3D-Spielereien im SNES-Mode7-Stil und detailverliebtes Parallax-Scrolling auf mehreren Ebenen bei absolut flüssiger Darstellung. Bei Gunstar Future Heroes ist jede Sekunde ein optischer und spielerischer Hochgenuss.
