Der Todesstoß wird in mehreren Wiederholungen aus unterschiedlichen Perspektiven gezeigt.
Ein kleiner Junge namens Kou findet eines Tages einen kleinen Roboter, der sich als G Red vorstellt und die grausame Death Force aufhalten möchte. Diese plant nämlich, die Erde zu plündern und anschließend zu zerstören, so wie sie es auch mit G Reds Heimat getan hat. Im Story-Modus erkämpft man sich neue Borgs, eine Art Roboter, um sie seiner Sammlung hinzuzufügen. Voraussetzung ist der Sieg in einem Kampf, entweder mit anderen Kindern oder mit der Death Force. Wenn ihr den Kampf gegen einen menschlichen Gegner gewonnen habt, schließt er sich euch entweder an oder schwört, beim nächsten Mal eine bessere Leistung an den Tag zu legen. Je mehr Kinder sich euch anschließen, desto größer ist natürlich auch die Unterstützung im Kampf von deren Seite.
Sammeln und kein Ende
Einziges Ziel des Story-Modus ist es, an möglichst viele Borgs heranzukommen. So gelangt man im Laufe des Spiels an bis zu 200 kleine Roboter. In den vielen, sich ähnelnden Auseinandersetzungen kann man
auf unterschiedliche Angriffs- und Verteidigungstechniken zurückgreifen. Prinzipiell hört sich das Prinzip von Gotcha Force ganz gut an, wäre es nur nicht bereits nach einer knappen halben Stunde langweilig. Daran schuld sind nicht nur die immer fast identischen Levelziele, bei denen es eigentlich stets nur darum geht, alles und jeden vom Feld zu ballern, sondern auch die chaotische Kamera. Anvisiert wird nicht der Feind, der euch am nächsten steht, sondern der, der sich gerade in eurem Blickfeld befindet. Deswegen erlebt man je nach Feindbewegung richtige Achterbahnfahrten, sodass die Übersicht ziemlich leidet. Der Mehrspielermodus ist durch den geteilten Bildschirm fast noch konfuser als die Solo-Variante. Für kurze Zeit kann Gotcha Force aber trotzdem Spaß machen, auch wenn es relativ schnell langweilig wird.
