Frantix

Test Thomas Eder

Halten Sie im Treibsand auch 
nur kurz inne, versinkt Ihre Spielfigur. Halten Sie im Treibsand auch nur kurz inne, versinkt Ihre Spielfigur. Im Gegensatz zu Heimkonsolen sind Handhelds eine sehr beliebte Plattform für Puzzle-Spiele, was die Vielzahl an Knobeltiteln für die PSP beweist. Nach dem genialen L-umines und dem innovativen Mercury schickt Ubisoft nun Frantix ins Rennen um den heiß umkämpften Denkspiel-Thron. In dem etwa 150 Levels umfassenden Knobeltitel schlüpfen Sie in die Rolle eines von vier Charakteren und müssen in labyrinthähnlichen 3D-Umgebungen Edelsteine sammeln, um schnellstmöglich Türen zum nächsten Abschnitt zu öffnen.

Für die meisten Edelsteine müssen Sie kleine Rätsel lösen, zum Beispiel Blöcke richtig anordnen oder Gegner und -Fallen geschickt umgehen. Der Schwierigkeitsgrad steigt im Spielverlauf ordentlich an: Während Sie anfangs in nur wenigen Sekunden durch die ersten Levels rennen, wird das Spiel später stellenweise richtig knifflig. Dann stört die unpräzise Steuerung, die nicht selten zum vorzeitigen Ableben Ihrer Spielfigur beiträgt.

Weitere Kritikpunkte sind die oft ungünstigen Kameraperspektiven und der fehlende Multiplayer-Modus. Geselligen Spielernaturen bleibt lediglich der Vergleich von Bestzeiten. Aufgrund dieser Schwächen und des nicht dauerhaft motivierenden Gameplays sollten auch Puzzle-Fans vor dem Kauf eine Runde Probe spielen.

Wertung zu Frantix (PSP)

Wertung:

63 /10
Fazit

Unkomplizierter Puzzletitel mit mittelprächtiger Optik und Gameplay sowie schwacher Steuerung.

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