Illius ist ein äußerst mächtiger Hexer.
Scheinbar zufällig geraten Krieger Rannek, Hexenmeister Illius und die dunkel-elfische Diebin Zhai in eine gewaltige Schlacht zweier Monsterarmeen. Sie verbünden sich, um zu verhindern, dass das Reich Faerun dem Bösen in die Hände fällt. Damit beginnt ein weiteres D&D-Abenteuer, das Rollenspielfans in die "Vergessenen Reiche" entführt - dieselbe Welt, in der auch die beiden Dark Alliance--Action-RPGs spielen. Damit hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf, denn spielerisch orientiert sich Demon Stone klar an EAs DHdR: Die zwei Türme, das ebenfalls von Entwickler Stormfront Studios stammt. Anders als beim Tolkien-Abenteuer hat man bei Demon Stone die Kontrolle über alle drei Charaktere. Die beiden, die man gerade nicht steuert, werden von der KI übernommen, verhalten sich intelligent und kämpfen selbstständig. Jede der drei Spielfiguren verfügt über spezielle Fähigkeiten und Stärken, die man im Laufe des Spiels des Öfteren einsetzen muss, um weiterzukommen. Obwohl jeder Charakter über diverse Combos und Spezial-attacken verfügt, reduziert sich die Aufgabe des Spielers weitgehend auf beständiges Drücken der X-Taste. Durch wiederholte Treffer füllt sich die Special-Leiste, was wiederum die Ausführung von mächtigen Spezialangriffen ermöglicht. Wenn die Special-Leisten aller drei Helden gefüllt sind, kann man eine Super-Team-Attacke starten, die das Schlachtfeld komplett von Feinden säubert. Nach jedem der zehn Levels lassen sich errungene Erfahrungspunkte nicht nur dazu nutzen, um die Fähigkeiten der Helden zu steigern, sondern mit gefundenem Gold können auch Waffen, Rüstung oder Accessoires gekauft werden. In technischer Hinsicht ist Demon Stone durchweg gelungen. Auf dem Schirm ist nicht nur unglaublich viel los, die Action läuft auch durchgehend flüssig ab. Charaktermodelle, Animationen und Effekte sind zwar sehr gut, die Fähigkeiten der Xbox werden jedoch nicht voll ausgenutzt.
