For Honor: Wir testen das Schwertkampf-Spektakel! Unser Review-Tagebuch zu Solo-Kampagne, PC-Technik und Multiplayer

Test Peter Bathge Matti Sandqvist
For Honor: Wir testen das Schwertkampf-Spektakel! Unser Review-Tagebuch zu Solo-Kampagne, PC-Technik und Multiplayer
Quelle: PC Games

Die For Honor-Testversionen haben am Montag die Redaktion erreicht. Im finalen Review-Update liefern wir die Wertung sowie den Mehrspielertest nach. Dazu gibt es neue Video zur PC-Version und der Solo-Kampagne. Wie sieht es mit der Langzeitmotivation aus? Was ist mit der Technik? Wie gut ist der Singleplayer-Modus mit KI-Gegnern?

Der For Honor-Test inklusive Wertung ist da! Unser finales For Honor-Review-Update befasst sich nun auch mit dem Multiplayer-Part. Ist die Mittelalter-Schlachtplatte langfristig motivierend? Sorgen die spielbaren Helden tatsächlich für viel Abwechslung? Sind genügend unterschiedliche Mehrspielermodi vorhanden? Und wie sieht es mit der Servertechnik aus?

For Honor im Singleplayer-Test: Story nur Beiwerk?

Krieg. Krieg bleibt immer gleich. Dieses aus Fallout entliehene Zitat trifft nicht nur bei der Betrachtung der For Honor-Kampagne den Nagel auf den Kopf, es steht auch stellvertretend für die Welt, in der Ubisofts Third-Person-Actionspiel mit Multiplayer-Fokus spielt. Denn nach einer globalen Katastrophe geben sich Ritter, Wikinger und Samurai nun schon seit tausend Jahren gegenseitig Saures, man kämpft um knappe Lebensmittel und ein bisschen auch, weil die Krieger der Orden und Stämme keinen anderen Lebensstil mehr kennen. Um garantiert jede Chance auf Frieden zu verhindern, facht die Kriegsherrin Apollyon die Kämpfe immer wieder aufs Neue an. Dabei überleben nur die Starken.

Trotz toller Vertonung - die Charaktere im Einzelspielermodus wecken kaum Gefühle. Denn selbst Bösewicht Apollyon (rechts) nimmt nie ihren Helm ab. Quelle: PC Games Trotz toller Vertonung - die Charaktere im Einzelspielermodus wecken kaum Gefühle. Denn selbst Bösewicht Apollyon (rechts) nimmt nie ihren Helm ab. Mit dieser Art des Darwin'schen Auswahlverfahren mimt Apollyon in For Honor einen eher ungewöhnlichen Bösewicht; die ganze Story weist immer wieder philosophische Ansätze auf und stellt Fragen nach dem Sinn bewaffneter Konflikte. Wer will, darf hier Parallelen zu unserer modernen Welt sehen. Ein wirklich bedeutender Kommentar zum Phänomen Mensch gelingt For Honor dabei dann aber doch nicht, dafür ist die grundsätzliche Geschichte zu geradlinig. Es fehlt der doppelte Boden, es fehlen interessante Dialoge und vor allem fehlen: Gesichter!

Zwar tischt For Honor uns im Laufe der insgesamt drei Kampagnen aufseiten von Rittern, Wikingern und Samurai eine Reihe von Charakteren auf, mit denen unser männlicher oder weiblicher Held interagiert. Doch die überwältigende Mehrheit der Figuren verbirgt ebenso wie der Protagonist selbst sein Gesicht ständig unter einem Helm. So kommen natürlich kaum Emotionen auf, selbst wenn Kriegsgefangene brutal abgeschlachtet werden oder Verbündete im Streit auseinander gehen.

Umso erstaunlicher ist es, wie viel Aufwand Ubisoft in die professionelle Vertonung gesteckt hat. Die Sprecherriege für For Honor umfasst unter anderem Jennifer Hale; im englischen Original von Mass Effect war sie die Stimme von Commander Shepard. Und tatsächlich ist die Vertonung dann auch ein Pluspunkt von For Honor - zusammen mit der Soundkulisse, die vor allem aus dem Geräusch klirrender Schwertern besteht.

For Honor im Singleplayer-Test: Kampfsystem wie aus einem Prügelspiel

Koop-Kampagne für zwei Spieler
For Honor lässt sich auch komplett zu zweit kooperativ spielen. Dann begleitet euch in den Missionen neben den verbündeten NPCs eben auch noch ein menschlicher Spieler. Sehr gut!

Allerdings leistet sich Ubisoft bei den häufigen Boss-Duellen mit besonders kräftigen KI-Widersachern einen Fauxpas: Hier darf nur ein Spieler ran, der andere schaut zu - per Spectator-Kamera wie nach einem Ableben im Mehrspielermodus. Da hätten wir uns eine elegantere Lösung gewünscht!

For Honor ist ein Kampfspiel mit Nahkampfwaffen, da darf man eine gewisse Qualität bei der Umsetzung dieser Schwert-, Axt- und Speer-Duelle erwarten. Und hier enttäuscht Ubisoft nicht: Die Inszenierung der Gefechte gegen KI-Krieger ist tadellos. Beeindruckend flüssig ineinander übergehende Animationen und dramatische Kameraeinstellungen sorgen dafür, dass man dem eigenen Helden und seiner NPC-Begleitung gerne beim Schnetzeln zusieht. Dabei sollte man sich aber nicht zu sehr von den überragenden grafischen Details ablenken lassen, sondern stattdessen auf die drei weißen Pfeile rund um den Protagonisten achten. Diese zeigen die Schwerthaltung an (links, rechts, hoch). Simples Konzept: Um gegnerische Angriffe abzuwehren und keinen Schaden zu nehmen, muss die Waffenhaltung mit der des Gegners übereinstimmen, die euch ebenfalls per Icon angezeigt wird.

In der Kampagne lauft ihr meistens von einem Duell zum nächsten, das wird auf Dauer öde. Quelle: PC Games In der Kampagne lauft ihr meistens von einem Duell zum nächsten, das wird auf Dauer öde. Doch was einfach und "casual" klingt, enthüllt schon bald sein großes taktisches Potenzial. Zwar hat For Honor einen Multiplayer-Fokus und natürlich können computergesteuerte Widersacher niemals die Unberechenbarkeit eines menschlichen Gegners ersetzen. Dennoch kann die Singleplayer-Kampagne mit vielen packenden Duellen aufwarten, besonders auf dem normalen oder hohen der drei Schwierigkeitsgrade. Weil Feinde unterschiedlichen Klassen angehören, Spezialschläge ausführen und oft die Deckung des Helden durchbrechen, fühlt man sich angenehm gefordert. Die automatischen Speicherpunkte sind zudem fair gesetzt, freies Speichern oder gar Quicksave gibt es nicht.

Die Steuerung nutzt zwar eine Menge Tasten und erfordert besonders für aufwändige Schlagkombos viel Fingerspitzengefühl. Dennoch lässt sich For Honor am PC sowohl mit Gamepad wie Maus und Tastatur sehr gut und eingängig bedienen. Ob man auf die kurze Reaktionszeit der Maus schwört, um schnell die Schwerthaltung zu verändern, oder die langsameren, aber in der Hektik des Gefechts einfacher zu bedienenen Analogsticks bevorzugt, ist Geschmackssache. Sehr gut: Alle Tasten lassen sich frei belegen und das zuweilen etwas penetrante Interface lässt sich Ubisoft-typisch komplett oder teilweise ausblenden.

Apropos penetrant: For Honor nervt in der Kampagne mit gleich zwei Tutorials sowie häufigen Einblendungen, die dem Spieler spezielle Tastenkombinationen für Ausweichrollen oder Schildschläge beibringen sollen. Diese Texte lassen sich nicht abschalten und tauchen selbst dann noch zuweilen auf, wenn ihr bereits mehr als die Hälfte der For Honor-Kampagne absolviert und etliche hundert Widersacher abgemurkst habt. Ach ja: Die Spielzeit aller drei Kampagnen beträgt insgesamt zwischen sechs und acht Stunden, je nachdem wie intensiv man nach einer Reihe belangloser Sammelgegenstände sucht. Die kleinen Fußsoldaten hauen eure breitschultrigen For Honor-Helden mit einem Hieb weg. Quelle: PC Games Die kleinen Fußsoldaten hauen eure breitschultrigen For Honor-Helden mit einem Hieb weg.

For Honor im SingleplayerTest: Leveldesign wie in einem Call of Duty

Die kurze Spielzeit dürfte für so manchen Interessierten Auswirkungen auf die Kaufentscheidung haben: Wer sich von For Honor und seinem Preis zwischen 55 und 70 Euro vor allem eine umfangreiche Singleplayer-Kampagne erwartet, ist hier an der falschen Adresse. Der Solo-Modus verläuft streng linear; neben der Rüstung und dem Geschlecht eures Charakters dürft ihr lediglich vor jeder der 16 Missionen wählen, welche von zwei Fähigkeiten ihr mit in die Schlacht nehmt. Damit heilt ihr den Avatar, macht ihn kurzzeitig resistenter gegen Schaden oder gewährt ihm passive Boni wie mehr Durchschlagskraft. Als RPG-Elemente kann man das kaum bezeichnen. Die Skills verdient ihr euch praktisch nebenbei durch das Absolvieren der Einsätze und das Schnetzeln von KI-Gegnern, wodurch ihr im sogenannten Story-Level aufsteigt. Wer hier viele Punkte sammelt, schaltet zudem für sein Online-Profil neue Ziergegenstände frei.

Diese Verbindung von Einzel- und Mehrspielermodus ist auch die hauchdünne Begründung dafür, dass For Honor nur online spielbar ist. Selbst für die Solo-Kampagne gibt es keinen Offline-Modus, bereits der Spielstart ist mit einer Always-online-Bedingung verknüpft. Wenn die Server mal nicht erreichbar sein sollten, könnt ihr also auch nicht einfach mal ein paar Runden gegen KI-Gegner bestreiten; da hat Battlefield 1 mit seiner Kampagne die Nase vorn.

For Honor nutzt nur sehr selten kurze Sequenzen wie diese Besteigung einer Mauer, um ein bisschen Abwechslung in den Spielverlauf zu bringen. Quelle: PC Games For Honor nutzt nur sehr selten kurze Sequenzen wie diese Besteigung einer Mauer, um ein bisschen Abwechslung in den Spielverlauf zu bringen. Der Vergleich zum Ego-Shooter passt noch in anderer Hinsicht: Die For Honor-Levels sind höchst linear angelegt; selbst wenn sich zwischendurch mal ein Pfad nach links und rechts aufgabelt, seid ihr in euren Aktionen doch immer sehr eingeschränkt. Weil euer Held nicht springen kann, erweisen sich selbst hufthöhe Zäune als unüberwindbares Hindernis. Dafür passt die Inszenierung; in einigen der 16 Missionen sind Hunderte Soldaten gleichzeitig auf dem Bildschirm zu sehen, riesige Belagerungsmaschinen reißen Burgen ein und Bogenschützen entfesseln mit Flammenpfeilen einen spektakulären Feuersturm.

Das alles läuft am PC ausgesprochen rund, an For Honor gibt es in Sachen Performance absolut nichts zu meckern. Auf unserem Testrechner (Core i5-4690 mit 3,5 GHz, 8 GB RAM und Geforce GTX 970) kamen wir bei allen aktivierten Ultra-Details auf flüssige 60 Fps - bei deaktiviertem Supersampling waren es sogar deutlich mehr auf einem 144-Hertz-Monitor. Nur in einzigen ganz wenigen Szenen waren minimale Ruckler zu verzeichnen - die traten aber ausschließlich in den Ingame-Zwischensequenzen auf, nicht im eigentlichen Spielverlauf. Ausführliche For Honor-Benchmarks und weitere Technik-Details lest ihr bei den Kollegen von PC Games Hardware.

For Honor im Singleplayer-Test: Abwechslung gesucht, Multiplayer-Training gefunden

Sieht schön aus, läuft prima: Aber wie schaut's bei For Honor mit der Abwechslung im Einzelspielermodus aus? Zwar lässt euch Ubisoft die Kontrolle über mehrere wechselnde Charaktere übernehmen, grundsätzlich macht ihr aber stets das Gleiche:

  • Missionsziele abklappern
  • Unterwegs reihenweise KI-Widersacher erledigen (einige davon mit ähnlichen Fähigkeiten wie der Held, andere nur schwächliches Kanonenfutter)
  • Ab und zu mal die Aktionstaste gedrückt halten (um Nahrungsvorräte oder Türen aufzubrechen)
  • Einen besonders knackigen Bossgegner im 1vs1-Duell besiegen

Dieser Ablauf wiederholt sich mit schöner Regelmäßigkeit. Nur ganz selten gibt's mal Variationen, etwa wennn ihr auf rasch schmelzenden Eisschollen kämpft oder ein Pferd reitet. Spezielle Mechaniken wie das aktuell in vielen Spielen verbreitete Schleichen sind - obwohl es sich vom Missionsablauf her anbietet - nicht enthalten, hier wird stur gemetzelt wie zu den besten Zeiten von Enclave oder Ryse: Son of Rome. Das hat einen simplen Grund: In letzter Konsequenz muss sich die For Honor-Kampagne immer dem Multiplayer-Modus unterordnen; sie dient als Ergänzung, als Trainingsparcours - und als Schaukasten für die imposant designten Schlachtfelder. Man lernt die unterschiedlichen Kämpfer wie Valkyrie oder Wächter kennen, gewöhnt sich an die Steuerung und hat nebenbei noch Spaß an simplem Action-Futter mit blutigen Takedowns und schicker Grafik. Nicht mehr - aber auch nicht weniger.

For Honor im Multiplayer-Review: Mehrspielerpart für die Ewigkeit?

Als solches stellt die Einzelspielerkampagne also keinen echten Kaufgrund dar, ist aber eine wirklich nette und auch relativ aufwendige Dreingabe. Der Mehrspielermodus hingegen bietet auf den ersten Blick Spielefutter für mehrere Monate: Mit insgesamt fünf Spielmodi werden auf dem Papier so gut wie alle Vorlieben von Multiplayer-Fans bedient - von Duellen bis zu regelrechten Schlachten mit zig KI-Gegnern ist alles mit an Bord! Zudem unterscheiden sich die insgesamt zwölf Haudegen in ihrer Handhabung sehr stark und lassen sich außerdem mit Ausrüstungsgegenständen in Form von Loot dem eigenen Spielstil anpassen. Für jeden einzelnen Helden braucht ihr unserer Erfahrung nach auch mehrere Tage, bis ihr tatsächlich die Finessen des Haudegens beherrscht und so auch Erfolg in den Partien habt. Obendrein soll noch ein persistenten Krieg zwischen den drei Fraktionen dafür sorgen, dass man am Ball bleibt, nachdem man alle Charaktere freigeschaltet hat.
In den Duellen müssen wir auch auf unsere Ausdauer achten. Sobald man mehrere schwere Attacken ausgeführt hat, sollte man den eigenen Helden schonen. (PS4) Quelle: PC Games In den Duellen müssen wir auch auf unsere Ausdauer achten. Sobald man mehrere schwere Attacken ausgeführt hat, sollte man den eigenen Helden schonen. (PS4) Man könnte also denken, dass For Honor den Kauf mit einer Spielzeit von mehreren Monaten belohnt. Doch kristallisierte sich bei unserem Test heraus, dass die Kämpfe dank des intuitiven und zugleich weitestgehend fairen Art-of-Battle-Kampfsystems (das auch im Einzelspielermodus verwendet wird) zwar wirklich richtig Laune machen, aber es den Gefechten dann doch für so manchen Spieler ein wenig an Abwechslung mangeln könnte.

For Honor im Multiplayer-Review: Helden satt - Abwechslung auch?

Nach jedem erfolgreichen Kampf bekommen wir zusätzliche Ausrüstungs-sowie Waffenteile . Die Teile bringen kleine Boni - aber ebenso Mali. (PS4) Quelle: PC Games Nach jedem erfolgreichen Kampf bekommen wir zusätzliche Ausrüstungs-sowie Waffenteile . Die Teile bringen kleine Boni - aber ebenso Mali. (PS4) Die größte Stärke des Mehrspielermodus ist neben dem gelungenen Kampfsystem ganz klar die Charaktervielfalt. Die Helden lassen sich zwar grob in vier Klassen (Stoßtrupp, Schwer, Meuchler und Hybrid) einteilen, jedoch spielen sich dieselben Klassen je nach Fraktion nochmals komplett unterschiedlich. So haben sowohl die Samurai und Wikinger als auch die Ritter flinke Meuchler. Die drei Haudegen haben zwar ihre schnellen Attacken gemein, jedoch setzt etwa die Friedenstifterin der Ritter auf eine Kombination aus Dolch und Schwert, während der Orochi der Samurai nur mit einem Katana-Schwert ausgestattet ist. Dadurch kann die Friedenstifterin noch flinker als ein Orochi Hiebe austeilen, aber nicht so effektiv Angriffe abwehren. Zudem sind die für die Spezialattacken nötigen Kombos von Charakter zu Charakter ziemlich anders - und deren Verinnerlichung ist zum Ausspielen eines Haudegens immens wichtig. Was uns aber nach rund 40 Spielstunden aufgefallen ist: Jeder Spieler hat so seine Vorlieben bei der Klassenwahl und setzt am Ende bevorzugt ein, zwei oder vielleicht noch drei unterschiedliche Helden ein. Bei noch mehr Charakteren wird es nämlich ziemlich schwer mit der Verinnerlichung der Kombos. So hatten wir uns bereits nach einer Woche in puncto Helden sattgespielt und mussten dann feststellen, dass es den Schlachten an sich ein wenig an Abwechslung fehlt.

Nicht nur im Herrschaftsmodus kann es mitunter chaotisch zugehen. Auch in den Deathmatch-Partien kämpfen oft mehrere Krieger zeitgleich gegeneinander. (PS4) Quelle: PC Games Nicht nur im Herrschaftsmodus kann es mitunter chaotisch zugehen. Auch in den Deathmatch-Partien kämpfen oft mehrere Krieger zeitgleich gegeneinander. (PS4) Der Grund: For Honor hat zwar mit seinen Zweikampf- , Deatmatch und Herrschaftvarianten fünf unterschiedliche Modi und sechs Mehrspielerkarten, aber schlussendlich läuft es immer auf das Gleiche hinaus, sprich auf das Gewinnen der beinharten Duelle. Wer Spaß an kompetitiven Online-Spielen hat, wird daher For Honor lieben, wer aber eher die taktischen Schlachten in der Art eines Rainbow Six bevorzugt, hat hier das Nachsehen. Da der kompetitive Aspekt durch einen teuren Ingame-Shop (durch den man gegen Echtgeld an Loot kommt) ein wenig verwässert wird, wirkt das Ganze nicht wirklich zu Ende gedacht. Zudem hatten wir noch einige Probleme mit dem Matchmaking und durften deshalb gelegentlich gegen viel zu hochstufige Feinde antreten.

Insgesamt hat der Multiplayerpart trotz des beeindruckenden Kampfsystems noch ein wenig Luft nach oben, ist aber zugleich ein wirklich starker Auftakt für eine mögliche neue Spieleserie. Für den Nachfolger wünschen wir uns neben einigen eher taktischen Spielmodi (etwa Belagerungsschlachten mit Katapulten und anderen Kriegsgeräten) unbedingt echte Server für die kurzweiligen Gefechte - mit den P2P-Verbindungen hatten wir nämlich gelegentlich massive Probleme.

For Honor-Review: Wertung und Meinung

Meinungen

Wertung zu For Honor (PC)

Wertung:

8.0 /10

Wertung zu For Honor (XBO)

Wertung:

8.0 /10

Wertung zu For Honor (PS4)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Famos animierte Schwertkämpfe mit packender AtmosphäreTaktisch anspruchsvolles, tiefgründiges KampfsystemGute Auswahl an Multiplayer-Modi und -MapsViele freischaltbare Helden für den MehrspielermodusPrächtige Grafik mit detailreichen LevelsDrei Singleplayer-KampagnenInteressantes Story-Konzept mit philosophischen AnsätzenIn einigen Missionen sehr stark inszeniertKnifflige BosskämpfeGute Sound-Kulisse, Top-VertonungUnterschiedliche Figuren in Kampagne spielbarDrei SchwierigkeitsgradeProblemlose Steuerung sowohl per Maus und Tastatur als auch mit GamepadSolo-Modus bereitet gut auf die Multiplayer-Partien vorKoop-Modus für zwei SpielerMultiplayer-Modi auch gegen Bots spielbar (nur online)
Auf Dauer bieten Mehrspielermodus und Solo-Kampagne zu wenig AbwechslungIngame-Shop trotz VollpreisMatchmaking-ProblemeKeine Dedicated-Server; P2P-Verbindungen brechen gelegentlich abSimple Story-PrämisseKaum interessante CharaktereKurze Solo-Spielzeit: 6-8 StundenAufdringliche Tutorial-NachrichtenSehr lineares Design mit wenig BewegungsfreiheitKleinere KI-AussetzerSingleplayer-Kampagne lässt sich nicht offline spielen

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