Wetzt die Schwerter und hisst die Totenkopf-Flagge!
Hier der Einsteigerkurs "Brandschatzen und Plündern".
Schiff ahoi! Während Fluch der Karibik 2 die deutschen Kinos entert, schippern Game-Boy-Besitzer mit Jack Sparrow und der Black Pearl durch die Südsee - diesmal auf der Flucht vor dem fliegenden Holländer, der Jack mit ewiger Verdammnis droht, wenn er seine Schulden nicht bezahlt. Kinofans werden sofort erkennen, dass sich die Versoftung nah an die Vorlage des Films hält.
Leinen los, ihr Landratten!
Um seinen Hals aus der Schlinge zu ziehen, führt es Jack auf 15 wunderschöne und mit Schätzen und Goldstücken voll gestopfte Inseln, deren idyllisches Flair vor allem durch lästige Soldaten, Einheimische und feindliche Piraten gestört wird. Aber da muss Jack durch, denn schließlich hat er in den örtlichen Tavernen einige Taler dafür bezahlt, um die Fundorte sagenumwobener Götzen, Ringe oder sogar des Teufels linken Fußes auszumachen. An Lianen hangelnd und mit vollem Säbel-Einsatz begibt er sich in den wunderschönen 2D-Landschaften auf die Suche, bis die Schätze gehoben sind.
Um von Insel zu Insel zu gelangen, hilft die Black Pearl. Die rüstet ihr mit Kanonen, neuen Segeln und natürlich jeder Menge Proviant aus, damit die Mannschaft nicht meutert. Habt ihr den Hafen verlassen, steuert ihr den Kahn aus der Vogelperspektive über das Meer. Wenn sich ein feindliches Schiff nähert, feuert ihr aus allen Rohren, bis der gegnerische Kahn entweder auf den Meeresboden sinkt oder ihr zum Entern übergehen könnt und dann aus der 2D-Perspektive alles mitgehen lasst, was nicht niet- und nagelfest ist.
Erstaunlich komplex
Turbulenzen diesmal in Form brennender Segel durch Kanoneneinschlag.
Das Abenteuer hat mit einem Karibikurlaub zwar wenig gemein, bietet aber ebenso viel Abwechslung und durchaus Komplexität. Fordernde Jump&Run-Passagen, spannende Seegefechte und eine Prise Taktik fesseln. Trotz guten Gameplays und Hollywood-Story mangelt es an Atmosphäre.
