Fire Emblem: Shadow Dragon für DS im Test

Test Sebastian Billmeier

Fire Emblem: Shadow Dragon - Nintendo DS (BILD: N-ZONE) (2) Fire Emblem: Shadow Dragon - Nintendo DS (BILD: N-ZONE) (2) Früher war alles besser. Diesen Spruch hört man heutzutage nicht mehr nur von alten, unzufriedenen Menschen, auch in der Gamer-Szene fällt dieser Satz immer häufiger. In Zeiten von Casual-Games und 08/15-Titeln stürzen sich die Spieler eben auf die Perlen ihrer Kindheit, die heute immer noch genauso fesseln wie damals. Fire Emblem: Shadow Dragon and the Blade of Light zum Beispiel erschien 1992 für das NES als erster Teil der Serie und hatte sofort eine riesige Fangemeinde - und auch heute lieben die Fans den Titel noch, obwohl das Spiel nur als teurer Import erhältlich war. Doch das lange Warten auf die deutsche Version hat ein Ende, denn diesen Herbst dürft auch ihr euch auf das Strategiespektakel stürzen - und das sogar mit WiFi-Unterstützung!

Drachen, Magie und starke Krieger
Fire Emblem: Shadow Dragon - Nintendo DS (BILD: N-ZONE) (1) Fire Emblem: Shadow Dragon - Nintendo DS (BILD: N-ZONE) (1) Die Story ist Fire Emblem-typisch in einer fantastisch und mittelalterlich anmutenden Welt angesiedelt. Vor hundert Jahren hat ein mutiger Krieger das Königreich Altea vor dem finsteren Drachen Medeus beschützt und diesen besiegt. Doch jetzt ist der Unhold wieder auferstanden und schreit nach Rache. In der Rolle des jungen Prinzen Marth, der aus seinem Königreich vertrieben wurde, macht ihr euch nun auf die Suche nach der Klinge des Lichts und einem legendären Artefakt. Nur damit könnt ihr letztendlich eure Feinde in die Flucht schlagen, den Drachen in seine Schranken verweisen und eure Familie und euer Königreich retten.
Doch um das zu schaffen, braucht ihr starke Mitstreiter.

Fire Emblem: Shadow Dragon - Nintendo DS (BILD: N-ZONE) (4) Fire Emblem: Shadow Dragon - Nintendo DS (BILD: N-ZONE) (4) Die rekrutiert ihr zwischen den rundenbasierten Kämpfen, die mit allerlei Rollenspielelementen gespickt sind. Eine wirkliche Besonderheit im Vergleich zu anderen Strategiespielen ist die Tatsache, dass jeder eurer Krieger eine eigene Geschichte zu erzählen hat - den Spieler erwartet also eine unglaublich fesselnde Story, geknüpft aus verschiedensten miteinander verwobenen Handlungssträngen. Ihr zieht also auf Schlachtfeldern Einheit für Einheit mit dem Stylus oder den Tasten eures DS über die Karte und versucht die jeweilige Mission zu erfüllen. Egal ob ihr vor euren Häschern fliehen müsst oder eine gewisse Anzahl Städte einnehmen sollt - jede Mission ist individuell gestaltet und benötigt eigene Strategien. Vor allem die vielen Einheiten geben euch großen Handlungsspielraum: Magisch begabte Soldaten haben aus der Distanz natürlich klare Vorteile, doch sobald sie in Nahkämpfe verwickelt werden, sieht es schlecht für sie aus.

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