Fire Emblem

Test

Wenn während der Kämpfe die hier dargestellte 
Richtlinie beachtet wird, sollte man keine Probleme bekommen. Wenn während der Kämpfe die hier dargestellte Richtlinie beachtet wird, sollte man keine Probleme bekommen. Nintendo steht schon seit jeher für überragende Qualität und innovative Spiele. Intelligent Systems’ Produkte, zum Beispiel Super Metroid (SNES), Paper Mario (N64) oder die Advance Wars-Reihe (GBA), zeigen, warum das Unternehmen als In-House-Entwicklerstudio zu Nintendo gehört. Mit Fire Emblem kommt in Euro- pa nun der nächste Kracher der Softwareschmiede auf den Markt. Die Hintergrundgeschichte, wie auch das gesamte Setting des Spiels, ist im Fantasy-Bereich angesiedelt und wird in insgesamt 30 Kapiteln erzählt, wobei die ersten zehn als eine Art Training zu betrachten sind. Hier werden dem Spieler sämtliche Aspekte des Kampfsystems hervorragend erklärt. Ähnlich wie in Advance Wars: Black Hole Rising wer- den die Auseinandersetzungen Runde für Runde ausgetragen, bis das jeweilige Ziel erreicht wurde. Abhängig von der Geschichte des jeweiligen Kapitels muss der Spieler zum Beispiel eine Burg besetzen, alle Gegner eliminieren oder eine bestimmte Person über eine festgelegte Anzahl an Runden beschützen. Im späteren Verlauf wiederholen sich zwar die Ziele, wobei aber die spannend und fesselnd erzählte Geschichte sehr gekonnt davon ablenkt. Das Kampfsystem und die stetig wachsenden Anforderungen an den Spieler tun ihr Übriges, um für sehr lange Zeit zu unterhalten. Sehr bald stellt sich das bekannte Suchtgefühl ein und man kann einfach nicht mehr die Finger davon lassen.

So einfach und doch genial
Grundsätzlich unterliegen die Kampfhandlungen einem System, das als Waffen-Dreieck bezeichnet wird. Im Spiel verwenden die Einheiten entweder Schwerter, Äxte oder Lanzen. Pfeil und Bogen sind zwar auch mit dabei, sind aber kein Teil des Waffen-Dreieckes, da es sich hier um eine Distanzwaffe handelt. Nach dem Stein-Schere-Papier-Prinzip sind jeder Waffe Stärken und Schwächen zugeschrieben. Schwerter schlagen Äxte, Äxte schlagen Lanzen und Lanzen schlagen Schwerter. Das gleiche System gilt auch für magische Attacken. Weiße Magie ist wirkungsvoll gegen schwarze Magie, aber nahezu wirkungslos gegen Anima-Magie, welche wiederum nur von schwarzer Magie beherrscht werden kann. Diese zwei einfachen spielerischen Elemente setzen bereits ein hohes Maß an strategischem Können voraus. Hinzu kommen noch die Eigenheiten der jeweiligen Umgebung. Berge können von Reitern nicht bezwungen werden, wohl aber von Charakteren, die zu Fuß unterwegs sind. Die Weiterentwicklung der einzelnen Figuren funktioniert in bekannter Rollenspiel-Manier, bei der durch das Aufsteigen in den nächsten Level sämtliche Attribute der Figur verbessert werden. Alle genannten Elemente machen Fire Emblem zusammen mit der überragend erzählten Geschichte und dem wundervollen Charakterdesign nicht nur für Strategie-Fans zu einem absoluten Muss. Sogar Spieler, die mit Strategie wenig am Hut, aber eine Vorliebe für das Fantasy-Genre haben, sollten einen ausführlichen Blick riskieren. Sie werden nicht enttäuscht. Ein Pflichtkauf.

Bildergalerie: Fire Emblem
Bild 1-3
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Wertung zu Fire Emblem (GBA)

Wertung:

91 /10

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