ROBOT WARS In Afghanistan muss Glas am Steuer eines Mech vor der feindlichen Streitmacht fliehen.
Das wichtigste weibliche Körperteil ist bei Hana Tsu Vachel und Rain Qin besonders ausgeprägt. Und natürlich setzen sie es auch gerne ein, um Probleme zu lösen. Die Rede ist hier natürlich vom Gehirn. Obwohl die beiden Frauen auch sonst von der Natur begünstigt worden sind, glänzen sie doch hauptsächlich mit überragender Kopfarbeit. Dass die zwei wohlproportionierten Hauptdarstellerinnen von Fear Effect 2: Retro Helix einiges auf dem Kasten haben, hat auch für den Spieler Konsequenzen: Die Denksportaufgaben haben sich gewaschen. Mit einer durchdachten Mischung aus Action, teilweise sehr schwierigen Rätseln und Sex-Appeal übertrifft das Spiel seinen Vorgänger. Die Geschichte ist teilweise hanebüchen, dafür aber spannend. An der Action hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht viel geändert. Den Protagonisten stehen unzählige Waffen zur Verfügung, mit denen sie eine ganze Armee von Robotern, Zombies, Geistern oder Skeletten zurück in die Hölle schicken. Wie im ersten Teil sind die Gegner sehr stark und schwer zu besiegen. Richtig heftig wird es aber bei den Rätseln. Wege zu finden und Gegenstände einzusammeln, ist dabei noch das kleinste Problem. Echt harte Nüsse gibt es dann bei zahlreichen kleinen Puzzles zu knacken. Meistens geht es um wirklich knifflige Zugangs-Codes an Computern oder antiken Türen. Das Schöne daran ist aber, dass die Puzzles sehr logisch aufgebaut sind, so dass sie mit scharfem Nachdenken lösbar sind. Optisch hat sich nicht viel getan im Vergleich zum ersten Teil: Die Umgebungen sind atmosphärisch, düster, hübsch und vorgerendert. Dabei treten manchmal perspektivische Probleme auf, die Orientierung geht schnell verloren.
