Während wir die Golems auseinander nehmen, beharkt uns Diablo mit Sprengstoff.
Catwoman, Spider-Man, X-Men und Hulk haben die Welt schon x-mal gerettet. Da ist es fast schon logisch, dass zum Kinostart von Fantastic 4 ein entsprechendes Spiel nicht fehlen darf. Wir verraten Ihnen, ob die Fantastischen Vier mit ihren Kollegen mithalten konnten. Zuvor klären wir jedoch erst einmal die Frage, wie die Fantastischen Vier eigentlich ihre Superkräfte erhielten.
Der Erfinder Dr. Reed Richards träumt schon seit langer Zeit von einem Ausflug ins All, um die genetische Struktur der Menschen zu erforschen. Als es endlich so weit ist, gehören neben Dr. Richards auch die Forscherin Sue Storm und deren Bruder Johnny Storm zum Astronautenteam. Der vierte Mann an Bord ist der Pilot Ben Grimm.
Um die Forschungsmission zu finanzieren, schließt Dr. Richards einen Pakt mit dem Milliardär Victor von Doom. Im Weltall gelangt das Raumschiff aufgrund eines Berechnungsfehlers in einen kosmischen Sturm, der die Besatzung des Shuttles mutieren lässt und ihnen Superkräfte verleiht. Mit diesen bekämpfen Sie fortan das Böse und den verrückt gewordenen Victor von Doom, der sich ebenfalls auf dem Raumschiff befand und vom kosmischen Sturm verändert wurde.
Prügeln statt Denken
Sie schlüpfen in die Rolle der vier Helden und können während des Spiels zwischen den verfügbaren Figuren hin und her wechseln. In den zehn verschiedenen Abschnitten, die in mehrere Missionen unterteilt sind, geht es hauptsächlich darum, Bösewichte und ekelhafte Kreaturen ordentlich zu verdreschen. Während man in Brooklyn hauptsächlich Schläger vermöbelt, bekommt man es im Aztekentempel, einem der späteren Levels, mit allerlei Spinnen und lebendigen Statuen zu tun.
Für die Schlägereien hat der Spieler einen schwachen und einen starken Schlag sowie einen Haltegriff und eine Abwehrhaltung zu Verfügung. Durch Halten der rechten Schultertaste verpasst man den Angriffen eine Ladung kosmische Energie, mit der man diverse Spezialschläge, wie einen Feuerball oder Rundumschlag, ausführen kann. Auch Teamangriffe sind möglich, wenn man einen Gegner im Schwitzkasten hat.
Allerdings funktionieren diese Manöver im Kooperativ-Modus viel besser, da computergesteuerte Teammitglieder den Bösewicht zu früh wieder absetzen, noch bevor man richtig loslegen kann. Wenn man eine Angriffscombo richtig ausführt, füllt sich eine dritte Leiste. Mit dieser Combo-Energie kann man die Helden in den Super-Zustand versetzen und fegt für kurze Zeit alles von der Bildfläche.
In den einzelnen Szenarien kann man einen Haufen Objekte zerstören, die nach einigen Schlägen Lebensenergie oder kosmische Energie freigeben. Eine Interaktion mit der Spielwelt ist nur gelegentlich möglich und dem Spieler wird stets vorgegeben, wann, wo und mit wem er handeln muss. Sobald man die Figur an Ort und Stelle platziert hat, beginnt ein kleines Minispiel, wobei man eine Taste schnell drücken oder gedrückt halten muss.
Mr. Fantastic hat sein eigenes Minispiel, bei dem man Computerterminals hacken muss. Die Missionen sind alle sehr linear gestaltet und bieten dem Spieler kaum Gameplay-Freiheiten. Obwohl man bei vielen Gegnern und Hindernissen ständig die Lösung präsentiert bekommt, fehlen an anderen Stellen jegliche Hinweise. Beispielsweise muss ein bestimmter Gegenstand zerstört werden, bevor man einen Boss-Gegner verletzen kann.
