Häufiges Foulen macht sich auch im zweiten Teil noch bezahlt. Ein weiterer Kritikpunkt am Vorgänger war der zu knappe und einfache Karriere-Modus. Dieser bietet jetzt weitaus mehr Umfang und einen knackigen Schwierigkeitsgrad, der Gelegenheitsspielern bereits auf der normalen Stufe fast schon zu viel abverlangt.
Bye-bye, DJ Harris!
Auch in technischer Hinsicht hat FIFA Street 2 mehr als der Vorgänger zu bieten. Sowohl Umgebungen als auch Spielerfiguren werden etwas detaillierter dargestellt und sind zudem noch schöner animiert. Gelegentliche Slowdowns bei der Framerate wirken sich im Gegensatz zu Problemen bei der Kameraführung nicht negativ auf den Spielfluss aus.
Zum Glück kommt es nur selten vor, dass die Kamera nicht schnell genug wieder he-rauszoomt und Sie so kurzzeitig den Überblick über das Geschehen verlieren. Während Sie sich bei der Musik auf gewohnt fette Tracks verschiedener Richtungen freuen können, gab es bezüglich des Kommentators eine sehr notwendige Veränderung: Anstatt des extrem nervtötenden und unfreiwillig komischen DJ Harris des ersten Teils geben nun lokale Radiomoderatoren der einzelnen Schauplätze ihren Senf zum Spiel ab.
Auch wenn die Neuerungen und Verbesserungen nicht nur rein positiver Natur sind, haben sich die Mühen der Entwickler weitgehend gelohnt. FIFA Street 2 kann dem genialen NBA Street V3 nicht das Wasser reichen, spielt sich aber besser als sein Vorgänger und bietet dem Käufer mehr für sein Geld.
