Da Mr. ESC nicht durch die schmale Öffnung passt, muss er den Knirps vorschicken.
Eigentlich möchte sich Mr. ESC nur einen heißen Capuccino gönnen und sich die Abendsonne auf den Hut scheinen lassen. Doch wenn auf der Straße die Sirenen aufheulen, gibt es für ihn kein Halten mehr! In der Rolle des professionellen Lebensretters eilen Sie bei Exit an über 100 Katastrophenschauplätze, wo Sie eingeschlossene Personen in Sicherheit bringen sollen. Um sich und Ihren Begleitern Wege durch die verschachtelten 2D-Gebäude zu bahnen, müssen Sie unter Zeitdruck Objekträtsel lösen: Seile aufhängen, Kisten schieben, über Hindernisse hangeln, Aufzüge benutzen, Feuer löschen und vieles mehr.
Sind Sie zu einer Figur durchgedrungen, so folgt sie Ihnen; ein Druck auf die L-Taste lässt sie stehen bleiben. Mit dem Analogstick können Sie einen Begleiter anwählen und ihm ein Objekt zuweisen, das er benutzen soll. Viele Puzzles lassen sich nur lösen, indem man mit anderen Figuren kommuniziert und Objekte tauscht. Allerdings verfügt nicht jede Figur über dieselben Fähigkeiten.
Kranke Personen zum Beispiel muss Mr. ESC Huckepack nehmen; Kinder wiederum benötigen Hilfe beim Klettern, können aber über brüchige Decken laufen oder durch enge Passagen krabbeln.
Obwohl sich die Rätselelemente wiederholen, erfordern die Missionen viel Kombinationsgabe; größere Frust-Quellen hat Taito jedoch schon im Keim erstickt.
So kann - beziehungsweise muss - jeder Einsatz in fünf bis zehn Minuten bewältigt werden. Haben Sie sich verfranzt, so finden Sie unter "Select" eine Übersichtskarte und unter "Start" ein Hilfe-Menü, in dem Sie sämtliche Steuerungsdetails nachlesen können. Verlieren Sie doch einmal die Lust an einem Level, dürfen Sie im Hauptmenü einfach einen anderen anwählen - ohne lange Ladezeiten. Sehr charmant gelungen ist auch die originelle Comic-Aufmachung im Film-Noir-Stil samt passender Sprachausgabe!
