Die Skelette sind zahlenmäßig überlegen, skaten aber nicht so gut.
Die Evolution schreitet mit kleinen Schritten voran. Bis sich ein Wesen weiterentwickelt, können durchaus Millionen von Jahren vergehen. Ganz so lange dauert es hoffentlich nicht, bis sich Konamis Skateboardspiele zu guten Titeln entwickeln, doch klein sind die Schritte auch hier. Der Nachfolger des unterdurchschnittlichen ESPN X Games Skateboarding ist ein durchschnittliches Trendsportspiel geworden. Um auf die Tony-Stufe der Evolution aufsteigen zu können, fehlt ihm aber doch einiges. Vor allem Dynamik. Die Skategeschwindigkeit ist immer noch recht langsam, wodurch spektakuläre Kombinationen sehr problematisch sind. Dazu trägt auch das Leveldesign bei, die Rampen und Geländer stehen doch etwas unmotiviert in der Gegend herum. Bei den Spielmodi macht der Titel allerdings wieder Boden gut: Der Karrieremodus besteht zwar hauptsächlich aus den üblichen Aufgaben, doch die Bosskämpfe stechen heraus. Dabei müssen die Skater einen fiesen Endgegner besiegen, indem sie ihn mit Tricks anspringen. Ebenfalls erwähnenswert ist der Challenge-Modus, in dem man bestimmte Tricks oder Kombos in eigens gestalteten Levels vorführen muss.
Die Lizenz von den X-Games hat das Spiel zwar nicht mehr, der dazu passende Spielmodus ist aber noch enthalten: Im Skatepark oder in der Halfpipe geht es in diesem Wettbewerb darum, die meisten Punkte zu sammeln. Weniger Abwechslung bietet der Zweispielermodus: Da gibt es nur die Varianten "Ringe sammeln" und "bessere Tricks hinlegen".
Bildergalerie: Evolution Skateboarding
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