Dynasty Warriors: Gundam 2 für die Xbox 360 im Test

Test Horst Heindl

Kämpfe gegen riesige Gegner fordern den Spieler wenigstens ein bisschen heraus. Quelle: Computec Media AG Kämpfe gegen riesige Gegner fordern den Spieler wenigstens ein bisschen heraus. Da soll noch mal einer wehklagen, dass Electronic Arts vor allem ­Jahresupdates seiner Titel herausbringt. Koei treibt dieses Spielchen nämlich viel bunter: Bei den unter Redakteuren mittlerweile gefürchteten Dynasty Warriors-Spielen nehmen die Japaner – im Gegensatz zu EA – nämlich weder Grafik-, Gameplay- noch KI-Verbesserungen vor, und so ist das auch bei Dynasty Warriors: Gundam 2 wieder der Fall ist. Im Anime-verrückten Land der aufgehenden Sonne stört sich daran niemand, die Action-Rollenspiele zur TV-Serie verkaufen sich dort wie warme Semmeln.

Same procedure as every year
Im Grunde könnte hier der Artikel zum Vorgänger stehen, denn am Spielprinzip hat sich nichts geändert. Nach wie vor hauen sich die Charaktere aus der Anime-Serie in ihren Gundams (Kampf-Chassis) mit Lichtschwertern, Energiewaffen und Musou-Spezialattacken die Stahlplatten ein. Ständig gilt es, bestimmte Felder zu erobern, indem ihr zunächst Dutzende an gesichtslosen Gegnern und anschließend ein paar Verteidigungskommandanten oder Bossgegner eliminiert. Auch am Kombosystem hat sich nichts geändert: Je nachdem wie oft ihr auf die X-Tas­te für den Nahkampf-Angriff drückt, ändert sich beim Drücken der Y-Taste die Art des Angriffs mit der Schusswaffe. Die verschiedenen Kombos variieren zudem bei den 17 verfügbaren Gundams ebenso wie die jeweiligen Musou-Angriffe. Diese schweren Spezialangriffe aktiviert ihr am besten, wenn ihr mal wieder von Massen an Gegnern umzingelt seid. Während der langweiligen Kämpfe sammelt ihr zudem Gundam-Aufrüstteile ein. Außerdem verbessern sich nach und nach die Charakterwerte (Nahkampf, Feuerkraft, Verteidigung) eures Charakters. Immerhin muss man dem Spiel zugute halten, dass die Missionen nicht ganz so zusammenhanglos sind wie in dem über ein Jahr alten Vorgänger. Auch die Kämpfe gegen übergroße Superbossgegner, denen ihr auch einzelne Teile am Kampf-Chassis zerstören könnt, lockern das stupide Spielgeschehen ein wenig auf. Außerdem wurden dem Gundam-Universum zwölf neue Charaktere hinzugefügt. Selbst spielen könnt ihr aber nur nur die vier Figuren des Originalmodus (etwa Judau Ashta) sowie zehn weitere Knilche aus dem Missionsmodus. Gundam 2 richtet sich damit ausschließlich an eingefleischte Fans.

XBOX LIVE
Xbox 360 - Dynasty Warriors: Gundam 2 Quelle: Computec Media AG Xbox 360 - Dynasty Warriors: Gundam 2 Anzahl Spielmodi: 3
Max. Spieleranzahl (online/LAN): 4/–
Splitscreen (Spieler): 2
Voice-Chat: ja
Xbox Live Vision: nein
Im Todes- und Jagdmodus kämpft ihr gegen relativ wenige Commander-Einheiten. Der Kriegsmodus bietet Massenschlachten. Es gibt maximal vier Karten.

Bildergalerie: Dynasty Warriors: Gundam 2
Bild 1-3
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Wertung zu Dynasty Warriors: Gundam 2 (X360)

Wertung:

5.5 /10
Pro & Contra
Fans müssen sich nicht umgewöhnen
Langweilige KämpfeLangweiliger MehrspielermodusLangweilige UmgebungsgrafikenLangweilige (und wirre) Story
Fazit

Langweiliger als ein Job in der Abteilung für unzustellbare Briefe

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