Dying Light 2 in der gamescom-Vorschau: Mehr Zombies, mehr Survival, mehr Abwechslung
Special
Spannende Entscheidungen, rasante Klettereien und jede Menge fliegende Körperteile: Auf der Gamescom 2019 haben uns die Entwickler Techland einen neuen Einblick in ihr ambitioniertes Zombie-Action-Spiel gegeben, das - so versichert man uns - auch wirklich in Deutschland erscheinen soll.
Wurde der Vorgänger noch in Deutschland indiziert, soll Dying Light 2 nun auch hierzulande auf den Markt kommen. Das erklärten uns die Entwickler von Techland auf der gamescom 2019 in Köln. Zwar soll es nun mehr Zombies, viel mehr unterschiedliche Arten der Untoten und auch mehr kreative Beseitigungsmöglichkeiten für lebendige und nicht mehr ganz so lebendige Gegner geben, doch man habe insgesamt etwas weniger Blut und abgetrennte Körperteile ins Spiel eingebaut. Davon merken wir in der uns vorgespielten Gameplay-Demo jedoch nichts: Schon in den ersten Minuten spritzt der rote Lebenssaft und allerhand Köpfe, Arme und Beine fliegen durch die Luft. Nun ja, die USK ist in den letzten Jahren ja etwas gnädiger geworden.
Cool präsentierte Zombiehatz
In der Gameplay-Demo soll Protagonist Aiden Coldwell ein Fahrzeug verfolgen, dessen Insassen wohl an dem Anschlag auf einen Verbündeten beteiligt waren. Da motorisierte Töfftöffs aber auch in der Postapokalypse nun mal schneller sind als einfache Menschen, muss sich Aiden ganz schön ins Zeug legen, um der Karre den Weg abzuschneiden. Die Entwickler präsentieren uns hier stolz die Parcours-Fähigkeiten des Helden. Aiden klettert über Mauern, auf Gebäude, sucht sich neue Routen über Gerüste sowie Seile und setzt Gadgets wie seinen Kletterhaken oder Gleitschirm ein. Irgendwann fällt Aiden jedoch aus Versehen in das Versteck einer Zombiehorde und muss sich mit Geschicklichkeit, Waffeneinsatz und einer UV-Lampe wieder daraus befreien. Stolpert man in einen Rückzugsort der Untoten, hat man nur eine bestimmte Zeit, um zu entkommen, da man sonst überrannt wird.
Quelle: Techland
Dying Light 2 in der Gamescom-Vorschau
Schließlich holt Aiden nicht nur das Auto ein, sondern gelangt damit auch in die Festung der Angreifer, wo er deren Anführer stellt. Dieser sagt ihm jedoch, dass er unschuldig sei und ihm jemand den Anschlag in die Schuhe schieben möchte. Aiden muss sich nun entscheiden, ob er dem Fremden vertraut oder auf seinen Freund hört, der ihm über Funk andere Anweisungen gibt. Der Spieler soll immer wieder vor Entscheidungen gestellt werden, die sich auf den kompletten Spielverlauf auswirken. Ein Neustart einer Mission soll nicht möglich sein. Erwischt Aiden beispielsweise nicht das Auto der Angreifer, muss er einen anderen Weg in deren Basis finden. Hier trifft Aiden jetzt eine Entscheidung, die zwar das Überleben vieler Menschen sichert und ein neues Gebiet freischaltet, jedoch auch eine neue, noch gefährlichere Zombieart auf den Plan ruft. Dying Light 2 (jetzt kaufen 39,99 € ) machte in der Präsentation einen guten Eindruck, war jedoch auch stark gescriptet. Sollte man den richtigen Weg nicht so schnell finden wie der uns vorspielende Entwickler, könnten einige Passagen auch in frustiges Trial & Error ausarten.
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