Dragon Ball Origins 2 für Nintendo DS im Test: Überzeugt die Action-Adventure-Kost, in knalligen Levels mit Horden von Gegnern? Wie in der N-ZONE 08/10 versprochen gibt's hier den ausführlichen Test zu Dragon Ball Origins 2.
Die Geschichte vom kleinen Son-Goku, der lange vor der Handlung des hierzulande fast ein bisschen populäreren Dragon Ball Z auf die Suche nach den legendären Dragonballs geht, zählt auch heute noch zu den absoluten Kult-Mangas der 90er. Kein Wunder also, dass die Serie und ihre Fortsetzungen nach wie vor in regelmäßigen Abständen mit Videospielumsetzungen auf allen Konsolen bedacht werden – die mal echt gut, und mal so richtige Grütze sind. Im Falle von Dragon Ball Origins 2 ist glücklicherweise Ersteres zutreffend: Das DS-Spiel erzählt stimmungsvoll und angenehm umgesetzt den Handlungsbogen der Serie nach, der sich direkt an die erste Zusammenkunft der Dragonballs, dem Erscheinen des mystischen Drachens Shen-Long und der Erfüllung eines – in diesem Fall etwas skurrilen – Wunsches anschließt.
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Quelle: videogameszone.de
Dragon Ball Origins im ausführlichen Test (2)
Die Dragonballs sind nach dem Verschwinden des Drachens wieder in alle Winde zerstreut worden und Son-Goku, der eigentlich nur den Vier-Stern-Dragonball als Andenken an seinen Großvater wiederfinden möchte, macht sich allein auf die Suche nach ihnen. Was als kleiner Trainingsausflug geplant war, artet schon bald in die Beteiligung an einem handfesten Krieg aus: Die skrupellose Red-Ribbon-Armee, eine gierige, brutale Militärmacht, hat sich ebenfalls in den Kopf gesetzt, die Dragonballs zu finden und mit ihrer Hilfe die Weltherrschaft zu übernehmen. Rücksichtlos brenne die Soldaten Wälder nieder, versklaven unschuldige Dorfbewohner und hinterlassen überall eine Schneise der Verwüstung. Selbstverständlich ist Son-Goku sofort zur Stelle, um die Übeltäter in ihre Schranken zu weisen – und ihnen ganz nebenbei Dragonball um Dragonball vor der Nase wegzuschnappen.
Gutes Gameplay, kleine Schwächen
Ihr arbeitet euch episodenweise durch die Handlung. Habt ihr einen Level abgeschlossen, bekommt ihr je nach benötigter Zeit und eure „Schatzkistenrate“ einen Rang zugeteilt. Strengt euch an, denn je besser eurer Rang, desto seltenere der coolen, im Spiel integrierten Sammelfiguren bekommt ihr zur Belohnung nach den Missionen! Die Levels sind eigentlich alle nach demselben Prinzip aufgebaut: Ihr trefft auf einer größtenteils geradlinigen Karte ein und arbeitet euch bis zu deren Ende durch, indem ihr massenweise Monster und Soldaten mittels Button- oder Stylus-Kombos vermöbelt und das eine oder andere Schiebe-, Schalter- oder Suchrätsel löst. Oft erwartet euch zum Schluss ein fetter Endgegner, der euch nach dem Leben trachtet und den ihr ausschalten müsst, bevor die Aufgabe als erledigt gilt. Gerade an diesen kleinen und großen Bossen zeigt sich auch immer wieder, wie hoch der Schwierigkeitsgrad des Games teilweise liegt: oftmals ist es absolut notwendig, dass ihr vor dem Kampf intensiv trainiert, eure Fähigkeiten verstärkt und vor allem genügend Geld zusammen klaubt, um dringend benötigte Heilgegenstände im Laden zu erstehen.
