Dragon Ball Origins 2 für Nintendo DS im Test: Überzeugt die Action-Adventure-Kost, in knalligen Levels mit Horden von Gegnern? Wie in der N-ZONE 08/10 versprochen gibt's hier den ausführlichen Test zu Dragon Ball Origins 2.
Quelle: videogameszone.de
Dragon Ball Origins im ausführlichen Test (1)
Tatsächlich ist es sehr wahrscheinlich, dass ihr wegen der enormen Zähigkeit der Endgegner und den nicht gerade großzügig verteilten Speicherpunkten an einen Punkt frustrierter Verzweiflung kommt, wenn ihr besiegt werdet und den ganzen Weg zum finalen Schlachtfeld noch einmal gehen müsst – eines der größten Mankos des Spiels und auf Dauer leider auch ein potentieller Spielspaßkiller. Zum Glück sind im Menü alle bereits abgeschlossenen Levels jederzeit wieder spielbar. So habt ihr mit der entsprechenden Geduld die wenigstens Möglichkeit, vor dem Kampf ordentlich aufzurüsten und alle Schatzkisten aufzuspüren, die ihr mit euren früheren Fähigkeiten vielleicht noch nicht erreichen konntet.
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Während ihr euch jedoch auf diese Weise die Taschen mit Gegenständen und Geld vollstopfen dürft, ist es mit dem Aufleveln nicht ganz so einfach: Anstelle eines klassischen Erfahrungspunkte- oder Level-Systems, müsst ihr nach Abschluss einer Mission spezielle Trainingspunkte, die ihr im Kampf verdient habt, auf eure unterschiedlichen Fähigkeiten verteilen, wenn ihr vorher deren entsprechende Maximallevels erhöht habt. Das ist nur mittels bunter Drachenschuppen möglich, die nicht zufällig, sondern nur an ganz bestimmten Orten auftauchen. Zu jedem Zeitpunkt des Spiels habt ihr also ein Stärke-Maximum, das auch durch noch so intensives Training nicht zu übertreffen ist – was auf Dauer nervig wird, wenn euch der Endgegner schon wieder in Grund und Boden gestampft hat und alles, das ihr tun könnt, ist, euch im Laden neue Nudelsuppe zur Heilung zu kaufen und den Level noch mal zu spielen… Einzelne Attacken werden übrigens nur stärker, wenn ihr entsprechende Schriftrollen einsammelt, die sich meist in besonders gut versteckten Schatzkisten befinden.
Echtes Dragon-Ball-Feeling
Quelle: videogameszone.de
Dragon Ball Origins im ausführlichen Test (4)
Natürlich ist Son-Goku nicht allein in seinem Kampf gegen die Red-Ribbon-Armee. Eine Vielzahl bekannter Gesichter aus Son-Gokus Freundeskreis schließen sich euch an und sind in ihren eigenen Levels und auch im Mehrspielermodus, in dem ihr euch gegen zuvor besiegte Bossgegner verbündet, spielbar. Jeder Charakter verfügt über sein eigenes Waffenarsenal und Attackenspektrum und hat andere Besonderheiten, die ihm beim Überwinden von Hindernissen zu gute kommen. Selbst Neueinsteiger werden sich schnell mit den Protagonisten zurecht finden, denn obwohl Sprachausgabe eher selten eingesetzt wird, strotzt das ganze Spiel nur so vor bunter Zwischensequenzen, welche die Story wunderbar veranschaulichen und liebevoll die exzentrischen Persönlichkeiten der Akteure zur Schau stellen.
Die Welten, durch die ihr euch bei der Suche nach den Dragonballs bewegt, sind abwechslungsreich und farbenfroh gestaltet und auch die Hintergrundmusik fügt sich mit ihren schnellen, serientypischen Klängen klasse ins Gesamtbild ein. Ein weiteres, cooles Feature für Dragon-Ball-Fans sind außerdem die bereits erwähnten Sammelfiguren: Ob im Laden, als Belohnung für Bestzeiten in Einzel- und Mehrspielermodus oder versteckt in Schatzkisten, praktisch jeder auftretende Charakter, ob gut oder böse, ist irgendwo im Spiel als kleines Modell zu finden. Einmal entdeckt, ist die Figur fortan in eurer Galerie zu bewundern und - wenn ihr die passenden Hintergründe auch noch findet – sogar in kleinen Szenarien mit anderen Charakteren zusammenstellbar.
Das Konzept hat echtes Suchtpotential und ermuntert immer wieder, auch die letzte Bestzeit in den Missionen zu schlagen und sämtliche Schatzkisten auszugraben. Und natürlich dürft ihr eure Sammelfiguren auch über Drahtlosverbindung mit euren Freunden tauschen. Ein wirklich unterhaltsames Spielelement.
