Der Gischt-Effekt ist atemberaubend inszeniert, oder?
Erinnern Sie sich noch an Monster Jam: Maximum Destruction? Haben Sie Runabout 3 noch vor Ihrem geistigen Auge? Dann halten Sie sich gut fest, denn Dirt Track Devils ist tatsächlich noch schlechter als diese beiden Titel! Die grundsätzlich nicht verkehrte Grundidee, mit Geländefahrzeugen über Offroad-Kurse zu düsen, wurde dermaßen konsequent in den Sand gesetzt, dass es uns eine ganze Seite wert ist. Gehen Sie mal wieder ins Kino, schenken Sie Ihrer Oma ein paar Diabetiker-Pralinen oder geben Sie beim nächsten Café-Besuch einfach mal so richtig viel Trinkgeld - nur kaufen Sie bitte, bitte nicht diesen Schrott. Dirt Track Devils wäre gerne ein Rennspiel, hat aber leider so ziemlich alle technischen Macken, die man auf keinen Fall sehen will. Matschige Texturen, flimmernde Grafik, klobige Fahrzeuge, bemitleidenswert schlechtes Kursdesign, hochnotpeinliche Animationen und ein Geschwindigkeitsgefühl, das diesen Namen nicht verdient - die Fahrt auf einer Rolltreppe mutet rasanter an als dieser Käse. Getoppt wird das alles von Grafikfehlern, die schon vor fünf Jahren peinlich gewesen wären, und einem Zweispieler-Modus, der die
ohnehin völlig detailarmen Umgebungen auch noch in eine undurchsichtige Nebelsuppe hüllt. Die Screenshots auf dieser Seite vermögen kaum auszudrücken, wie peinlich dieses Spiel in Bewegung aussieht. Ein Blick auf unsere DVD sollte selbst den letzten Zweiflern vor Augen führen, dass es Spiele gibt, die einfach niemand braucht.
Bildergalerie: Dirt Track Devils
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