Dirt 5: Der bunte Next-Gen-Racer im Test

Test Maci Naeem Cheema
Dirt 5: Der bunte Next-Gen-Racer im Test
Quelle: Codemasters

Dirt 5 befindet sich in einer besonders lukrativen Position auf dem Highway in die nächste Generation: vollkommen konkurrenzlos. Große Marken wie die Forza-Serie, Need for Speed oder Gran Turismo überlassen das virtuelle Rennfahren komplett dem bunten Offroad-Arcade-Racer. Doch nutzt der auch seine Chancen und bietet genug Action für Rennsport-Anhänger? Das erklären wir euch im Test zu Dirt 5.

Die letzten Veröffentlichungen der renommierten britischen Rennspielschmiede Codemasters waren ein Auf und Ab. Mit dem großartigen F1 2020 überbot man nicht nur dessen beliebte und gelungene Vorgänger, man lieferte zusätzlich eines der besten Rennspiele der letzten Jahre für PC und Konsolen. Das im November 2019 von Codemasters aufgekaufte Studio Slightly Mad hingegen präsentierte mit dem dritten Ableger der Project-Cars-Serie, im Simulations-Kosmos bisher enorm angesehen, besonders eine Enttäuschung für Fans. Der unbefriedigende Spagat zwischen Simulation und Arcade wurde an den Pranger gestellt, zusätzlich gab es viel Kritik für die schwache Grafik.

Mit Dirt 5 schmeißt man zwar nicht alle Tugenden des Franchises über Bord, man orientiert sich aber - wie so oft bei Codemasters - nicht am direkten Vorgänger. Ob das funktioniert und wie gut uns Dirt 5 gefällt, klären wir im ausführlichen Next-Gen-Test. Doch zuallererst eine kleine Geschichtsstunde. Was hat es mit der verwirrenden Historie der Reihe auf sich?

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Colin McRae, Dirt Rally, Dirt - was denn nun?

<strong>Rally war gestern</strong>: Mit Dirt 5 verabschiedet man sich vom Realismus und bietet stattdessen einen starken Fokus auf actionlastige Offroad-Rennen. Quelle: Codemasters Rally war gestern: Mit Dirt 5 verabschiedet man sich vom Realismus und bietet stattdessen einen starken Fokus auf actionlastige Offroad-Rennen. Alles begann mit dem 1998 veröffentlichten Colin McRae Rally, allgemein anerkannt als einer der wichtigsten Pioniere des realistischen Rally-Sports im Bereich der Videospiele. Nach fünf erfolgreichen Ablegern wählte Codemasters aber eine verwirrende Route für das Franchise, welches sicherlich für das ein oder andere Fragezeichen sorgt. Kein Grund zur Sorge, wir klären euch natürlich auf: 2005 fand die Marke Colin McRae Rally ihr Ende. Daraus entwuchsen die ersten beiden Ableger der heute als Dirt bekannten Reihe, Colin McRae: Dirt und Colin McRae: Dirt 2. Nach dem tragischen Tod des legendären Rally-Fahrers im Jahr 2007 entschied man sich in Southham, dem Sitz von Codemasters, McRae's Einfluss zwar weiterhin in Ehren zu halten, den Namen aber nicht weiter für kommende Spiele zu verwenden. So schmückte sich die Serie fortan nur noch mit dem Titel Dirt.

Mit dem dritten Ableger verlor sich der starke Fokus auf den Rally-Sport enorm, wodurch Codemasters eine weitere Spieleserie aufbaute: Dirt Rally. Der 2015 veröffentlichte Racer mit starkem Fokus auf Simulationselemente bekam 2019 aufgrund seiner Beliebtheit einen ebenso gelungenen Nachfolger spendiert, die Dirt-Serie hingegen sprang zwischen starkem Arcade-Fokus und Sim-Anspruch hin und her und versuchte sich mit Dirt 4 am schwierigen Spagat - weitaus gelungener als das Project Cars 3 im August 2020 gelungen ist. Mit Dirt 5 (jetzt kaufen 39,95 € ) pfeift das Entwicklerteam von Codemasters auf den ernstzunehmenden Vorgänger, schmeißt den Realismus (und Beifahrer) aus dem heruntergekurbelten Fahrerfenster und gibt sich voll dem Highspeed-Adrenalin und geballter Action hin und verpackt dies in einer wilden und bunten Präsentation. Ist das schlecht? Keinesfalls! Dirt 5 überzeugt nämlich in vielen Bereichen, unter anderem mit einer spaßigen Karriere. Die macht zwar nichts wirklich neu, dafür aber vieles richtig.

Einmal an die Spitze, bitte

<strong>Immer gleich, trotzdem gut: </strong>Wie auch in anderen modernen Rennspielen besteht die Karriere aus einem Zweig. Schritt für Schritt arbeiten wir uns an die Spitze. Quelle: PC Games Immer gleich, trotzdem gut: Wie auch in anderen modernen Rennspielen besteht die Karriere aus einem Zweig. Schritt für Schritt arbeiten wir uns an die Spitze. Ähnlich wie in Project Cars 3 setzt man in der Rennfahrer-Karriere von Dirt auf einzelne Events wie Rennen oder Sprints, die es zu gewinnen gilt. Zusätzlich gibt es je drei Eventziele, die uns auf unterschiedliche Art fordern möchten. "Überhole drei Mal beim Driften", "Fahre fünf Sekunden lang schneller als 95 km/h" oder "Springe fünf Mal" sind nur einige der vielen Aufgaben, die uns im Rennalltag erwarten. Je mehr Eventziele wir erledigen, desto mehr Münzen erhalten wir, womit wir im Eventzweig voranschreiten und so weitere Rennen freischalten. Das kann durchaus als simpel bezeichnet werden, das zwingt uns aber oftmals dazu, den Kampf um die Spitzenposition bewusst aus den Augen zu verlieren, da es schlicht klüger ist, sich nach hinten fallen zu lassen um noch offene Eventziele abzuhaken. Ein weiterer Punkt auf unserer virtuellen To-Do-Liste sind die sogenannten Karriereziele, die sich anders als die bereits erwähnten Aufgaben nicht auf einzelnen Events beschränken. Wer sich mit den Karrierezielen schwer tut, der hat stets die Möglichkeit, unter 20 Sponsoren einen neuen Partner zu wählen, und so neue Anforderungen an die Fahrerkarriere zu setzen. Jeder Rennsponsor bietet dabei andere Karriereziele, unterschiedliche hohe Bezahlungen, Boni sowie einen eigenen Ruf. Je mehr Rennen wir erfolgreich mit dem ausgewählten Partner bestreiten, desto höher steigen wir in unserer Reputation auf.
Zusätzlich zum Rennsieg ist es bei jedem Event unsere Aufgabe, drei unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen. Das kommt uns ebenfalls bekannt vor, gibt den Rennen aber eine angenehme und spannende Dynamik. Quelle: PC Games Zusätzlich zum Rennsieg ist es bei jedem Event unsere Aufgabe, drei unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen. Das kommt uns ebenfalls bekannt vor, gibt den Rennen aber eine angenehme und spannende Dynamik. Über den kompletten Spielverlauf erwarten uns immer mal wieder sogenannte Throwdowns, die aus einem intensiven Zweikampf mit einem spezifischen Fahrer bestehen. Die sind zwar von der Präsentation nicht unbedingt spektakulärer als normale Events, fallen aber durch ihre Zusatzziele weitaus interessanter aus. Unser erster Throwdown gegen Daniel "Lionheart" Lyon fordert zum Beispiel von uns, rückwärts durch die Zielgeraden zu düsen. Das fordert unser Racing-Talent weit mehr als fünf Rivalen zu rammen oder zehn Sekunden das Fahrerfeld anzuführen.

Der dreckige Job des Rennfahrens

Für das erfolgreiche Abschließen von Events und Zielen werden wir mit dem Freischalten neuer Designmöglichkeiten wie Mustern oder Stickern belohnt, mit denen wir unsere Rennautos individualisieren können. Außerdem dürfen wir uns über eine Finanzspritze freuen, die es uns ermöglicht, neue Fahrzeuge in unsere Garage zu stellen. Unter den insgesamt 60 lizenzierten Autos finden sich namhafte Hersteller wie Ford, BMW, Aston Martin oder Porsche. Wichtig bei der Fahrzeugwahl sind Aspekte wie Gewicht, Drehmoment und Leistung, außerdem natürlich die Art des Antriebes. Die Performance und das Handling des Autos werden darüber hinaus vereinfacht dargestellt durch die videospieltypischen Buchstaben S, A, B und C (absteigend). Der Mitsubishi Lancer Evolution VI bietet beispielsweise ein Handling von S und eine Performance von A - gute Wahl also! Die Fahrzeuge fühlen sich zwar nicht so realistisch an, wie es in Sim-Racern der Fall ist, sie steuern sich aber je nach Gewicht und Antrieb angenehm unterschiedlich.
Es gibt natürlich auch eine Cockpit-Perspektive, die ist bei der Konkurrenz aber weitaus besser gelungen als das in Dirt 5 der Fall ist. Quelle: PC Games Es gibt natürlich auch eine Cockpit-Perspektive, die ist bei der Konkurrenz aber weitaus besser gelungen als das in Dirt 5 der Fall ist. Es gibt zwar ein minimalistisches Schadensmodell, das beschränkt sich aber auf rein visuelle Einflüsse. So heftig, wie es auf den Strecken von Dirt 5 zugeht, ist das aber vermutlich besser so. Die KI ist nämlich großer Kritikpunkt und verhält sich nur selten intelligent. Egal welches Wetter oder welche Unterfläche wir befahren, die Ideallinie wird nur selten verlassen und große Überraschungen oder clevere Überholmanöver sollte man von der Konkurrenz nicht erwarten. Was es den Rivalen an Talent fehlt, machen sie mit Aggressivität wett. Möchte ein Fahrer zum Überholen ansetzen, dann macht er das meist mit dem Brecheisen. Der Ton auf den Strecken von Dirt 5 ist ein rauer und heftiger, wer zimperlich ist, sollte also die Finger vom Lenkrad lassen. Die von Codemasters konzipierte Spielerfahrung ist aber klar auf einen aggressiven und actionlastigen Stil ausgelegt. Wer damit seinen Frieden schließt, der wird im Bereich der Karriere mit vielen Spielstunden voller Racing belohnt.

Spannende Features wie das Nemesis-System aus dem 2019 veröffentlichten Soft-Reboot der Spieleserie Grid, welches über 400 Fahrer mit unterschiedlichen Stilen und Persönlichkeiten bot, gibt es nicht. Das braucht es aber auch nicht, Dirt 5 trumpft nämlich - anders als das bei Grid der Fall war - mit jeder Menge Abwechslung auf, die sich in weiteren Spielmodi und besonders auf der Strecke zeigen.

Die bunte Welt des Motorsports

<strong>Ein hoher Wiederspielwert: </strong>Der neue Modus Playgrounds erlaubt es, eigene Strecken zu erstellen und diese mit der Community zu teilen. Quelle: PC Games Ein hoher Wiederspielwert: Der neue Modus Playgrounds erlaubt es, eigene Strecken zu erstellen und diese mit der Community zu teilen. Im Lieferumfang von Dirt 5 finden sich zusätzlich ein klassischer Arcade-Modus, welcher es uns ermöglicht, eigene Events zu erstellen und mit bis zu 4 Spielern auf einer Konsole zu spielen. Ein Online-Modus darf im Jahr 2020 natürlich auch nicht fehlen. Die normalen Online-Rennen präsentieren sich ohne viel Schnickschnack, zusätzlich gibt es aber zwei Partyspiele, bei denen man auf untypischen Strecken zum Beispiel um eine Flagge kämpft - spaßig und lobenswert. Das spannendste Feature von Dirt 5 ist aber der sogenannte Playground-Modus, welcher zum ersten Mal in Dirt 5 seinen Einzug feiert. Playgrounds sind selbst erstellte Rennstrecken, die unzählige Möglichkeiten bieten, die eigene Kreativität fließen zu lassen. Doch wer sich nur ungern im Editor austobt, der darf sich ebenfalls freuen: Dank der Community gibt es unzählige Playgrounds, die den Wiederspielwert von Dirt 5 ordentlich erhöhen.

<strong>Flugzeuge, Konfettiregen, Feuerwerke und Gewitter: </strong>Dirt 5 strotzt nur so vor Hintergrunddetails, die es zu bestaunen gilt. Quelle: PC Games Flugzeuge, Konfettiregen, Feuerwerke und Gewitter: Dirt 5 strotzt nur so vor Hintergrunddetails, die es zu bestaunen gilt. Die beste Figur macht der Offroad-Racer aber auf den über 70 von Codemasters designten Strecken, die mit viel Liebe zum Detail einen Trip um den Globus ermöglichen. In einem einzigen Event prasseln unzählige Eindrücke auf uns ein. Im einen Moment befinden wir uns auf klassischem Asphaltboden umhüllt von Konfetti, während mit Selfie-Sticks ausgerüstete Rennsport-Fans die sonnige Atmosphäre einfangen. Nur einen kurzen Moment später driften wir mit einhundert Sachen durch ein in Schlamm getränktes Areal, während imposante Feuerwerke den Nachthimmel <strong>Realismus? Nö, lass mal! </strong>Innerhalb von wenigen Runden kann sich das Wetter schlagartig ändern und somit auch die Bedingungen auf der Strecke. Quelle: PC Games Realismus? Nö, lass mal! Innerhalb von wenigen Runden kann sich das Wetter schlagartig ändern und somit auch die Bedingungen auf der Strecke. schmücken. Das dynamische Wettersystem setzt noch einen Oben drauf und wandelt jedes Event in ein Effektgewitter der Sonderklasse. Ein flinker Wechsel zwischen Schnee, klarem Himmel und starkem Gewitter ... realistisch? Nö, aber wen juckt's! Erfreulich ist auch, dass nasser Boden, Schlamm oder Eis sich unterschiedlich anfühlen und unser Fahrtalent auf abwechslungsreiche Art fordern. Wer den Schwierigkeitsgrad hoch- und die Fahrhilfen ausstellt, der wird selbst mit vorhandener Racing-Expertise gut gefordert.

Racing der neuen Generation

Ist das die neue Generation? Nicht wirklich, auf den neuen Konsolen macht Dirt 5 dennoch eine tolle Figur und beeindruckt mit immens ansprechenden Lichteffekten, hübsch gestalteten Hintergründen sowie diversen Details wie Blättern eines Baumes oder Schnee-, Wasser- und Schlammpartikeln, die über den Bildschirm fliegen. Das ist aber, wie so oft in Rennspielen, abhängig von den Strecken. Während uns manche Szenerien mit großen Augen vor den Bildschirm gefesselt haben, gab es andere, die eher für Stirnrunzeln sorgten. Was auch nicht immer überzeugen konnte waren die Gestaltungen der Fahrzeuge, die oftmals zu künstlich aussahen. Erfreulich ist, dass Dirt 5 in den Einstellungen zwei unterschiedliche Grafikmodi bietet. "Bildqualität priorisieren" erhöht Texturen und Effekte, "Bildrate priorisieren" hingegen bietet bis zu 120 Bilder pro Sekunde (lest unseren ausführlichen Test zu den zwei neuen Xbox-Konsolen)
Auf der Xbox One S macht Dirt 5 zwar auch eine gute Figur, mit den Next-Gen-Konsolen kann sich das aber natürlich nicht messen. Quelle: PC Games Auf der Xbox One S macht Dirt 5 zwar auch eine gute Figur, mit den Next-Gen-Konsolen kann sich das aber natürlich nicht messen. Auf den alten Konsolen, der Xbox-One-Familie sowie der Playstation 4, präsentiert sich Dirt 5 zwar ebenfalls ansehnlich, mithalten kann die Version visuell aber natürlich nicht. Weitere wichtige Unterschiede liegen nicht auf, sondern in der Hand. Das verbesserte haptische Feedback des neuen Xbox Wireless Controllers erhöht die Immersion ein gutes Stück, da diverse Untergründe und Fahrzeuge unterschiedliches Feedback aus dem Gamepad kitzeln. Das ist zwar bei weitem nicht so intensiv, wie beispielsweise in Astro's Playroom auf der PS5, es bietet dennoch einen Kontrast zu den alten Controllern der Xbox One und PS4.

Musik für meine Ohren!

Abschließend möchten wir den tollen Sound von Dirt 5 hervorheben. Zwar setzt man im Bereich der Fahrzeuge, Motoren und der Wuchtigkeit von Kollisionen keine neuen Maßstäbe, auditiv gelingt es Codemasters dennoch, dem virtuellen Rennsport die richtige Soundkulisse zu bieten. Abseits der Strecke beeindruckt Dirt 5 mit einem abwechslungsreichen und stimmungsvollen Soundtrack, der besonders Rock-Fans befriedigen sollte. Bei den vielen Songs kann man sich über renommierte Künstler wie The Killers, The Prodigy, Hockey Dad oder New Found Glory freuen - toll! Neben elektrisierenden Tönen kann man außerdem berühmten Stimmen lauschen - doch leider nur im englischen Original. Die Kampagne bietet nämlich als kleine Rahmenhandlung diverse Podcasts, die im Menü laufen, welche von Videospiel-Ikonen Nolan North und Troy Baker eingesprochen wurde. Die deutschen Stimmen hingegen tun sich auffällig schwer, eine ähnliche Qualität zu erreichen. Dennoch, ein nettes Feature welches die Pausen zwischen Rennen sinnvoll untermalt. Sind die ersten Gehversuche von Codemasters auf den neuen Konsolen also gelungen?

Fazit: Spielspaß in jeder Kurve

<strong>Bunt, wild, schnell:</strong> Wer sich mit Arcade-Gameplay anfreunden kann und dem Racing nicht abgeneigt ist, der wird mit Dirt 5 viel Freude haben. Quelle: Codemasters Bunt, wild, schnell: Wer sich mit Arcade-Gameplay anfreunden kann und dem Racing nicht abgeneigt ist, der wird mit Dirt 5 viel Freude haben. Ja! Der Offroad-Racer punktet mit forderndem Arcade-Gameplay, welches dennoch durch die vielen Strecken und Bedingungen viel Abwechslung im Rennalltag bietet und unser Fahrtalent stetig herausfordert. Das Streckendesign ist fantastisch und schmückt sich mit jeder Menge Kreativität und mit den 70 verschiedenen Fahrzeugen sollte der Spielspaß nicht allzu schnell ins Schleudern geraten. Einzig die etwas hirnlose KI sowie die mäßige deutsche Vertonung stören. Der große und wichtige Pluspunkt von Dirt 5 ist aber, dass sich alles wie aus einem Guss anfühlt und derselben Vision folgt. Das war bei Codemasters in den letzten Jahren oftmals nicht der Fall. Statt wie bei Grid und Project Cars 3 einen schwierigen Spagat zu versuchen, ohne den Mut, sich klar an eine Zielgruppe zu richten, macht Dirt 5 in den ersten Sekunden deutlich, was es sein möchte und was der Offroad-Arcade-Racer zu bieten hat: Viel Action, Abwechslung und Spielspaß. Ob mit oder ohne Konkurrenz im Racing-Genre, das ist schon mal einiges.

Dirt 5 ist für den PC, die Xbox Series X/S, die Playstation 4 und Xbox One erschienen. Der Release der PS5-Version folgt am Launchtag der Konsole, dem 19. November 2020. Ebenfalls plant Codemasters Dirt 5 im Jahr 2021 für Google Stadia zu veröffentlichen.

Meinung

Wertung zu Dirt 5 (XSX)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Motivierende KampagneFantastischer Soundtrack mit vielen bekannten KünstlernToll designte Rennstrecken mit viel AbwechslungDynamisches Wettersystem kann sich sehen lassen60 lizenzierte Fahrzeuge, die sich unterschiedlich anfühlen und steuernMit den Playgrounds ein toller neuer SpielmodusRunde Spielerfahrung
Seelenlose KI, der es an Intelligenz fehltFahrzeuge sehen oftmals zu künstlich ausPodcast-Handlung in der deutschen Vertonung mäßigNext-Gen-Staunen bleibt aus
Fazit

Bunter Arcade-Racer mit viel Offroad-Action und Spielspaß.

Bildergalerie

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