Directive 8020: Endlich Gameplay-Szenen zum narrativen Sci-Fi-Horrorspiel der Until Dawn-Entwickler
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Ein neues Video, das Supermassive Games pünktlich zur Gamescom veröffentlicht hat, zeigt erstmals nicht nur Render-Videos, sondern auch Gameplay von Directive 8020.
Supermassive Games hat alle Hände voll zu tun. Neben dem heiß erwarteten Little Nightmares 3 feilen die Entwickler auch am neuen Horrorspiel Directive 8020. Das soll diesmal Science-Fiction-Anleihen haben und wurde nach vorherigen Mitarbeiter-Entlassungen Ende Juli auf das Jahr 2026 verschoben. Auf der Gamescom gab es jetzt endlich Videomaterial, das Gameplay zeigt.
Was ist im Gameplay-Video zu Directive 8020 zu sehen?
Im Video sehen wir laut den Entwicklern rund 13 Minuten aus dem Prolog des Spiels. In diesem müssen die beiden Charaktere Carter und Simms aus dem Raumschiff Cassiopeia heraus, um einen Bruch im Rumpf zu flicken. Zuvor berät sich Carter mit der Künstlichen Intelligenz im Raumschiff. Die heißt nicht HAL 9000 (Grüße an Stanley Kubrick), sondern hört auf den Namen Orakel und berichtet von einem Meteoriteneinschlag, der die Wartungsanlage auf dem vierten Deck beschädigt hat.
Bereits hier werden die für Spiele von Supermassive Games typischen Entscheidungen gefordert: Soll das System neu booten, oder nicht? Da sich die beiden dem Riss in der Hülle widmen wollen, sehen sie nicht mehr, dass Orakel eine Lebensform entdeckt hat, die scheinbar bisher nicht auf dem Raumschiff war. Der Übergang von der Zwischenszene zum spielbaren Teil ist nahtlos.
Nach der scheinbar routinemäßigen Reparatur der Außenhülle und etwas Small Talk folgt der erste Schreckmoment, als Simms ins Weltall abgetrieben wird. Hier scheint es ein Quick-Time-Event zu geben, das darüber entscheidet, ob man Simms rettet oder nicht. Mag jedoch auch sein, dass eine Rettung nicht möglich ist, um die Story voranzutreiben, denn in der nächsten Einstellung begegnet Carter Simms im Raumschiff als Feindin und es startet eine Schleich-Passage.
Dem Spiele-Slogan "In Space, Death takes many Forms" und einem Interview mit dem Game Director Will Doyle lässt sich entnehmen, dass die Lebensform, die sich neu an Bord befindet, sich in jeden beliebigen Charakter verwandeln kann und damit Misstrauen unter den verbleibenden Crewmitgliedern sät. Insgesamt soll man fünf Crew-Mitglieder steuern können, die (wie in den anderen Supermassive Games-Spielen) überleben müssen. Ob das Spiel umfangreicher wird, als die bisherigen Dark Pictures Anthology-Spiele, wird sich zeigen. Das Spiel erscheint für PC, PS5 und Xbox Series X/S.
Quelle: Supermassive Games, via Youtube
