Cool in allen Lebenslagen. Mag auch die Welt untergehen - diese Dämonenjäger geraten nicht ins Schwitzen.
Die Welt ist im Banne der Dämonen. Verängstigt kauern sich die Menschen in
Devil May Cry 4
den Kathedralen des Ordens des Schwertes zusammen und beten zu Sparda. Sparda war vor tausenden von Jahren selber ein Dämon, der sich dann gegen seine eigene Rasse gewandt hat und schließlich das Böse vom Globus vertrieb. Doch jetzt sind die Kreaturen der Hölle wieder da und nur die Ritter des Ordens haben den Mut, sich ihnen entgegenzustellen. Kein Wunder also, dass diese Sekte immensen Zulauf hat. Einer der Ordenskrieger ist ein junger Mann namens Nero. Er ist aufmüpfig, will stets mit dem Kopf durch die Wand und der einzige Grund, wieso er an den Gottesdiensten zu Ehren Spardas teilnimmt, ist, dass er sich in die hübsche Priesterin Kyrie verguckt hat. Sein Leben wird jedoch völlig auf den Kopf gestellt, als während einer laufenden Predigt plötzlich der oberste Priester des Ordens ermordet wird. Nero fordert den Attentäter zum Kampf und erfährt plötzlich, dass in ihm verborgene dämonische Kräfte schlummern.
Ein neuer Held
Devil May Cry 4
So beginnt der vierte Teil der Devil May Cry-Serie. Und wer schon zuvor einen Titel der Reihe gespielt hat, wird sofort Dante als den mysteriösen Attentäter erkennen. Dante ist der Sohn des legendären Sparda - und wie man an seiner Tat sieht, ist er wohl nicht allzu glücklich mit den Vorgängen innerhalb des Ordens, der seinen Vater anbetet. Sie übernehmen nun die Steuerung von Nero, der sich an die Fersen Dantes heftet, um ihn der Gerichtsbarkeit des Ordens zu überstellen. Auf der Spur, die durch imposante gotische Bauwerke, viktorianische Manufakturgelände oder gar durch den Urwald führt, stellen sich ihm jedoch fortlaufend Höllenkreaturen in den Weg. Dies ist der Moment, in dem Nero sein übergroßes Schwert und seine Pistole mit unendlicher Munition zückt.
Action mit Stil
Die Steuerung ist dabei extrem simpel. Mit der A-Taste springen Sie, mit der
Devil May Cry 4
X-Taste wird geschossen, Y ist für die Schwertschläge da und mit der B-Taste nutzen Sie Neros dämonische Hand und greifen sich anvisierte Gegner. Der Clou liegt jedoch in der Kombination. Nur wenn Sie die Angriffe geschickt kombinieren, haben die Gegnerhorden noch nicht mal eine Chance, überhaupt zum Schlag zu kommen. Dieses Gefühl von Kampfkontrolle, gepaart mit der begleitenden, extrem coolen Gothic-Techno-Musik macht das Gameplay von Devil May Cry 4 aus. Wer bereits einen der Vorgänger gespielt hat, kommt sofort rein und die Moves gehen wie bei Devil May Cry 3 geschmeidig von der Hand. Speziell für Einsteiger hat Capcom einen Automatik-Modus integriert. Hier kombiniert das Spiel automatisch die Kombos zu einem stylishen Action-Paket. Sie müssen also nicht erst die Manöver erlernen, sondern können per Button-Mashing die coolsten Moves abliefern.
