Devil Kings

Test Uwe Hönig

Schusswaffen gibt es ebenfalls. Schusswaffen gibt es ebenfalls. Im alten Japan war anscheinend der Teufel los! Diesen Eindruck erhält man zumindest, nachdem man einige Auseinandersetzungen bei Devil Kings ausgefochten hat und der rechte Daumen nach dem wilden Knöpfedrücken schon langsam anfängt zu schmerzen. In bester Dynasty Warriors-Tradi-tion treten Sie bei der frechen Capcom-Kopie vielen Hundertschaften von feindlichen Soldaten entgegen und sollen mit Waffengewalt und Spezialattacken ganze Schlachten entscheiden.

Zu Spielbeginn dürfen Sie aus einer Riege von insgesamt zwölf übermenschlich veranlagten Kriegern Ihren Favoriten herauspicken, um anschließend auf der Landkarte ein Angriffsziel zu bestimmen. Je nach Erfahrungslevel Ihres Recken können per Tastenkombination Superangriffe ausgeführt werden, mit denen Sie ganzen Kompanien den Garaus machen.

Das Kampfgeschehen beobachten Sie dabei von hinten, während die Kamera mit dem rechten Analogstick problemlos manipuliert werden darf. Die Grafik gerät trotz der Gegnermassen auf dem Bildschirm nicht ins Stocken. Außerdem bietet der Titel durch vielfältige Gegnertypen, zahlreiche Waffen und mindestens vier Spezialmanöver pro Held etwas mehr Spielspaß als das Vorbild aus dem Hause Koei.

Wertung zu Devil Kings (PS2)

Wertung:

80 /10
Fazit

Capcoms Dynasty-Warriors-Klon bietet Fans noch einen Tick mehr Spielspaß als das große Vorbild.

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