Destiny 2: Das Ende kam für viele bei Bungie angeblich genauso überraschend wie für die Spieler
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Die Einstellung von Destiny 2 kam für Spieler plötzlich, war jedoch für viele keine Überraschung. Nun meldet sich Forbes-Journalist Paul Tassi zu Wort und verrät, dass bei Bungie viele erst über die Medien vom Aus des Loot-Shooters erfuhren.
Das US-amerikanische Entwicklerstudio Bungie stellt nach rund neun Jahren die aktive Entwicklung seines Onlinespiels Destiny 2 ein (hier lest ihr darüber). Am 9. Juni 2026 soll das letzte Content-Update für den Loot-Shooter erscheinen. Grund für diesen Schritt seien drastisch sinkende Spielerzahlen. Zuletzt verzeichnete der Titel Ende Mai 2026 noch etwa 12.000 täglich aktive Fans im Online-Modus. Zwar hatte das Spiel mit der Erweiterung The Final Shape einen leichten Aufschwung verzeichnet, der anhaltende Abwärtstrend konnte dadurch jedoch nicht gestoppt werden.
Wird es ein Destiny 3 geben?
Die Fans lechzen nach mehr Informationen, wie es zur Einstellung kam und wann die Entwickler selbst darüber informiert wurden. So schrieb Math Rock auf der Plattform X direkt den Chief of Communication von Bungie an und fragte, wie lange die Mitarbeiter schon Bescheid gewusst haben. Ihn interessierte, ob es intern bereits während der Entwicklung des jetzt letzten Updates kommuniziert wurde oder erst nach dessen Fertigstellung. Eine offizielle Antwort gab es nicht.
Stattdessen schaltete sich Forbes-Redakteur Paul Tassi in die Diskussion ein und teilte mit, dass das Aus für fast die gesamte Belegschaft des Studios überraschend gekommen sei. Zur Einordnung: Paul Tassi ist bei den Themen Bungie und Destiny ein sehr versierter Journalist. Ein Großteil der Angestellten wäre laut Tassi bis zum Veröffentlichungstag der traurigen Nachricht nicht über das bevorstehende Ende der Live-Service-Inhalte informiert worden. Nur wenige hätten Bescheid gewusst, durften es jedoch nicht verraten.
Mit der Einstellung des Hauptprojekts stehen dem zu Sony gehörenden Studio nun vermutlich weitere Entlassungen bevor, wenngleich Teile des Teams jetzt am Shooter Marathon arbeiten werden. Paul Tassi beantwortete ebenfalls die Frage, was aus der Marke werden könnte. Auf die Frage, ob er sich vorstellen könnte, dass Sony die Marke jetzt einfach sterben lässt, antwortet er, dass es nicht das sei, was Bungie wolle, die Entscheidung jedoch bei Sony liegen würde. Über ein Destiny 3 oder eventuelle Neuauflagen wisse er nichts.
Innerhalb der Spielerbasis hat die Nachricht eine große Dynamik ausgelöst. Nach dem angekündigten Aus für Destiny 2 (jetzt kaufen 13,64 € ) wurde von Fans eine Petition gestartet, die die Entwicklung von Destiny 3 fordert. Die Unterschriftenaktion verzeichnete innerhalb kürzester Zeit mehr als 120.000 Unterstützer. Die Community versucht damit, Druck auf die Führungsetage aufzubauen, um das Franchise nach fast neun Jahren aktiver Laufzeit fortzuführen. Die Petition findet ihr auf der Change-Webseite.
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Quelle: Paul Tassi, via X (via Gamepost)
